Villacher Stadtpolitiker protestieren gegen „Win Win“

Ein geplantes Automatencasino nahe dem Busbahnhof stößt auf breite Ablehnung.

Vertreter von SPÖ und ÖVP haben am Montag gegen ein in der Villacher Innenstadt geplantes Spielcasino protestiert. In einem Lokal am Hans-Gasser-Platz sollen bis zu 50 Spielautomaten aufgestellt werden, hieß es in einer Aussendung. Rechtlich seien der Stadt Villach die Hände gebunden, die Vermietung des Lokals an den Casinobetreiber zu verhindern.

Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) und Stadtrat Christian Pober (ÖVP) zeigten sich von den Vermietungsplänen „überrascht und enttäuscht“. Der Hans-Gasser-Platz ist erst vor Kurzem neu gestaltet worden, die Einrichtung eines solchen Casinos bedeute eine „enorme Abwertung“ des ganzen Viertels. In der Nähe zum Busbahnhof, der täglich von zahlreichen Schülern frequentiert sei, sehen die beiden Politiker überhaupt eine „grundsätzliche Unvereinbarkeit“ mit dem Casino. Man möchte nun aber mit dem Vermieter sprechen und ihn zum Einlenken bewegen: „Wir werden so rasch wie möglich mit ihm sprechen, um gemeinsam alternative Optionen zu finden.“

Wie die „Kleine Zeitung“ berichtete, will die Casinos-Austria-Tochter „Win Win“ das Casino betreiben, aktuell würden die Verhandlungen für die Gewerberechtsgenehmigung laufen. Für die gewerberechtliche Genehmigung ist der Magistrat selbst zuständig – im aktuellen Fall könne man aber nichts gegen das geplante Casino machen, hieß es von Seiten der Stadt.

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Lienzner7

...und warum interessiert uns das? Weil am Bahnhof auch a WinWin steht?