Rapid Lienz mit unnötiger Heimniederlage

Gegen Sachsenburg unterlag die Elf von Martin Lovric mit 3:1.

Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahmen die Dolomitenstädter im Heimspiel gegen den SV Sachsenburg immer mehr das Kommando und fanden einige tolle Möglichkeiten auf den Führungstreffer vor. Nach einem Freistoß hatte der vor dem gegnerischen Tor völlig freistehende Patrick Eder das 1:0 quasi am Kopf, er brachte den Ball aber nicht im Kasten unter. Kurz darauf streifte ein Kopfball von Lukas Lassnig die Außenstange. Die Hausherren blieben weiter am Drücker, spielten einige tolle Möglichkeiten aber nicht erfolgreich zu Ende. So dauerte es bis zur 34. Minute, ehe den Dolomitenstädtern der hochverdiente Führungstreffer gelang. Michael Niedrist brachte den Ball von der linken Seite in den Strafraum, wo Dominik Müller zum 1:0 einschoss.

Kurz darauf zeichnete sich Sachsenburg-Keeper Fatih Celikalan bei einem Schuss von Christopher Korber aus – die einzige Offensiv Ausbeute der Gäste in den ersten 45 Minuten war ein Schuss von Roman Gaspersic, der aber meterweit über das Lienzer Tor segelte. Kurz nach dem Wiederanpfiff gab es dann die erste kalte Dusche für die Rapidler. Nach einem Eckball kam das Spielgerät zu Michael Piery, der durch die Lienzer Abwehr spazierte und den Ball zum 1:1-Ausgleich ins kurze Eck beförderte.

Gegen Sachsenburg scheiterte die Lovric-Elf vor allem an ihrer mangelhaften Chancenverwertung. Foto: Brunner Images

Nachdem die Hausherren diesen Schock verdaut hatten, fanden sie wieder besser ins Spiel und kamen durch Christopher Korber zu zwei guten Chancen auf den zweiten Treffer. Zunächst wurde der Schuss des Lienzer Stürmers von der Sachsenburger Abwehr im letzten Moment geblockt, nur kurz darauf fiel sein Stanglpass auf Dominik Müller etwas zu ungenau aus.

Durch einen fragwürdigen Freistoß gingen dann allerdings die Oberkärntner in Führung. Den hohen Ball in den Strafraum brachten die Rapidler nicht aus der Gefahrenzone und Roman Gaspersic – der nach Ansicht der Heimelf im Abseits stand – schoss aus kurzer Distanz zum 2:1 ein. Nur wenige Minuten später sorgte Gaspersic für die Vorentscheidung in dieser Partie: Nach einer Ecke köpfelte der Sachsenburger Goalgetter auf Höhe der zweiten Stange ohne große Gegenwehr zum 3:1-Endstand ein. Am Ende scheiterten die Dolomitenstädter an diesem Tag an ihrer katastrophalen Chancenverwertung, normalerweise hätten sie bereits in den ersten 45 Minuten alles klar machen müssen. Aufgrund dieses Ergebnisses hat sich auch das Thema Herbstmeisterschaft für die Lovric-Elf mehr oder weniger erübrigt.

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