Weltraumforum bildete „Analog-Astronauten“ aus

Das ÖWF arbeitet an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten.

Das Österreichische Weltraumforum (ÖWF) hat acht neue „Analog-Astronauten“ ausgebildet, also Menschen, die an Testprogrammen für die Weltraumforschung teilnehmen, ohne selbst ins All zu fliegen. Die Neuzugänge wurden nun offiziell ins Analog-Astronauten-Corps des ÖWF aufgenommen. Einige werden im Oktober nächsten Jahres bei der Mars-Missions-Simulation in der Wüste Negev in Israel teilnehmen. Damit verfügt der ÖWF insgesamt über 13 Analog-Austronauten, teilte das Forum am Dienstag mit.

Analog-Astronauten simulieren unter möglichst realen Bedingungen ein Weltraum-Abenteuer auf anderen Planeten. Foto: APA

Unter ihnen ist auch der österreichische Physiker Robert Wild, der an der Universität Innsbruck arbeitet. Die neuen Mitglieder sind Experten aus den Bereich Luft- und Raumfahrttechnik, Physik, Mathematik, Biologie und Medizin. Die frisch Ausgebildeten stammen etwa aus Italien, Griechenland, Israel oder Portugal.

Das ÖWF arbeitet an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten. „Wir suchen bei unseren Missionen nach Fehlern in Arbeitsabläufen und Geräten, damit diese nicht beispielsweise erst am Mars entdeckt werden und dort zu Problemen führen“, erklärte Gernot Grömer, Administrative Director des ÖWF. Das Forum forscht gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

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