Kurzfristig wird diese Brücke über die Isel in Lienz für Asphaltarbeiten gesperrt. Die Gehsteige bleiben benutzbar. Foto: Stadt Lienz/Lenzer

Kurzfristig wird diese Brücke über die Isel in Lienz für Asphaltarbeiten gesperrt. Die Gehsteige bleiben benutzbar. Foto: Stadt Lienz/Lenzer

Lienz: Spitalsbrücke am 7. November für Autos gesperrt

Zwischen 9.00 und 16.00 Uhr wird der Asphalt ausgebessert. Fußgänger können passieren.

Die denkmalgeschützte Spitalsbrücke in Lienz zählt zu den markantesten Bauwerken der Sonnenstadt und wird täglich von zahlreichen Fahrzeugen frequentiert. Zwar gilt eine Tonnage-Beschränkung von 7,5 Tonnen, trotzdem weist der Fahrbelag inzwischen große Mängel auf. Diese werden nun beseitigt. So werden nordseitig die Schlaglöcher ausgebessert und die Fugen vergossen, ehe partiell eine dünne Asphaltschicht aufgetragen wird.

Die Arbeiten dauern knapp einen Tag. „Daher wird die Spitalsbrücke am Donnerstag, 7. November, von 9.00 bis 16.00 Uhr für den gesamten Straßenverkehr gesperrt“, erklärt Albert Stocker, Leiter des Städtischen Wirtschaftshofs. Fußgänger können die Brücke aber wie gewohnt passieren. Bei Schlechtwetter werden die Sanierungsarbeiten verschoben.

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13 Postings bisher
ando

Die vielen (großen) Innenstadtbusse erzeugten in den letzten Jahren gerade am Brückenanfang/ende große Schubkräfte (durch abbremsen u. dem nahen Kurvenbereich) . Mit den kleineren Bussen sollte das Problem evt. etwas besser werden. Die Generalsanierung war ja erst vor 7 Jahren...

    steuerzahler

    Dazu kommt noch die viel höhere Flächenbelastung der Busreifen. Ein Bus belastet die Straße so wie 10000 PKW.

      anton2009

      rein ironisch! stell dir vor, der Bus wäre mit Passagieren voll besetzt, die Belastung wäre noch eine viel höhere und die Sanierungsintervalle würden sich drastisch verkürzen!

      steuerzahler

      Die Zuladung ist höchstens 1/3 vom Gesamtgewicht, geht aber mit der 3.Potenz in die Belastung ein. So gesehen sind die Geisterbusse noch gut unterwegs. Allerdings würde für den rein symbolischen Busbetrieb auch ein Honda N-Box reichen. Der könnte den zeitweise auftauchenden Passagier locker unterbringen. Ausgenommen sind natürlich Schülerbusse.

      karli8

      ...geht aber mit der 3.Potenz in die Belastung ein.... wie kommst auf die Hypthese?

      steuerzahler

      Habe mich geirrt, es ist die 4. Potenz. Z.b. Hier https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vierte-Potenz-Gesetz

wolf_c

... noch sie besser wäre das ganze Jahr für privat PKW gesperrt ...

dolomit

@senf keine Angst - ich kenn mich schon aus - es ist traurig das ein Steg wie im Draupark über 1 Jahr braucht um fertig gestellt zu werden und es ist noch gar nicht sicher ob beim derzeit "herrschendem Hochwasser" die Bewohner von Frieden und Südtiroler Siedlung den Steg noch dieses Jahr bekommen. Das mein Kommentar hier erfolgte, ist wohl darauf zurückzuführen, dass die Stadtgemeinde Lienz und das Baubezirksamt Lienz im Stegbau Draupark involviert sind. Wichtig war ja der pompöse Brückenbau in der Tristacherstrasse oder sollten wir den Umweg über dieses Bauwerk machen?

    senf

    @dolomit; von projektabwicklung scheinst du wenig ahnung zu haben.

    deshalb: bevor man den steg wieder baut, müssen zahlreiche katastropenschäden der ereignisse vom spätherbst 2018 beseitigt werden, darunter auch die geschiebeansammlungen in der drau, die gefährlichen hochwasserschäden oder auch die windwurfschäden im ganzen bezirk. und dass das ganze reisensummen an geld verschlingt und daher naturbedingt und finanziell prioritäten gesetzt werden, scheinst du nicht zu kennen. ebenfalls sind finanzierungs-, planungs-, verhandlungs-, ausschreibungs- und vorbereitungsarbeiten notwendig, die eben viel zeit in anspruch nehmen. besonders aber auch dann, wenn einzelne spinner sich in ihren rechten benachteiligt fühlen und projekte oft auf lange zeit grundlos boykottieren. solche sind oft unter anreinern oder am projekt unbeteiligte zu finden. nach meiner erfahrung.

    ich glaube schon, dass die realisierung des drausteges gegenüber anderen schadensbeseitigungen dieser vielen naturereignissen hintangereiht werden muß. aber auch das objektiv zu beurteilen ist nicht das bestreben oder aufgabe des normalbürgers, der nur seine bequemlichkeiten oder vorteile sieht. mit ein wenig einsicht und hausverstand würde so manches weniger ärger mit sich bringen.

    wer sich mit offenen augen im talboden und in den tälern umsieht, wird bemerken, dass es mit der immens umfangreichen schadensbehebung im bezirk gut vorangeht. lob und dank dem baubezirksamt, der wildbach- und lawinenverbauung und den gemeinden!

    ob nun einige wenig noch ein paar monate warten müssen, bis sie ihr steglein bekommen ist dabei völlig nebensächlich. auch dann, wenn sie mit dem unzulässigen vergleich mit der neuen draubrücke am Bahnhof polemisieren.

      Suncity

      Es ist eigenartig, dass man, nach offizieller Stellungnahme, hier auf niedrigwasser warten muss und 400 m entfernt - man halte fest, das gleiche Wasser fliesst - diese Wahnsinnsbrücke, bauen kann. Irgendwie komisch!!!!

dolomit

Steg im Draupark seit dem Hochwasser im Oktober 2018 bis auf weiteres wegen fehlendem Niedriegwasser bzw. Unfähigkeit oder nicht "wollen" mancher Stadtpolitiker weiterhin nicht im Bau.. Wir Bewohner von der Südtiroler Siedlung bzw. Frieden haben das Pech, das derzeit keine Wahl ansteht, ansonsten wäre der Steg mit Pomp und Fotos schon längst wieder errichttet worden.

    senf

    @dolomit: du scheinst dich nicht auszukennen. hier die info vom baubezirksamt lienz vom 4. november 2019 hier in der dolomitenstadt.at zum ersehnten steg:

    "Für die Neuerrichtung des Raika-Steges im Lienzer Draupark wurde laut Haider bereits ein fertiges Projekt zur Bewilligung eingereicht. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik stellt klar: „Der Steg muss schnellstens her. Wir werden alles daran setzen, noch in der kommenden Niederwasserperiode loszulegen.“

    ich weiss, alle wollen alles - vor allem dann, wenns der eigenen bequemlichkeit dient. freu dich trotzdem!