Bundesheer einsatzbereit für Katastropheneinsätze

Auch die Bezirkseinsatzleitung Osttirol ist in Alarmbereitschaft.

Das Bundesheer hat sich für mögliche Katastropheneinsätze im Süden Österreichs in Bereitschaft versetzt. Laut einer Aussendung vom Donnerstag stehen für das Wochenende Soldaten, Hubschrauber und weiteres Gerät zur Verfügung, falls die zivilen Organisationen einen Assistenzeinsatz anfordern.

Zusätzlich zu den Villacher Pionieren und dem Jägerbataillon 26 in Spittal an der Drau stehen auch eigens formierte und ausgebildete Lawineneinsatzzüge für die Verschüttetensuche bereit. Am Hubschrauberstützpunkt Klagenfurt sind ab Donnerstagnachmittag vier Hubschrauber – Black Hawk S70, Agusta Bell 212 und Allouette III – stationiert. Sie sollen für Transport- und Erkundungsflüge im Süden Österreichs eingesetzt werden, aber auch um Bäume mithilfe des Abwinds der Rotorblätter von Schneelasten zu befreien.

„Die Bezirkseinsatzleitung hat alle nötigen Vorkehrungen für die neue Wetterprognose getroffen und ist in Alarmbereitschaft“, erklärt die Bezirkshauptfrau in Osttirol, Olga Reisner. „Wir haben nun auch eine eigene Telefonnummer des Tourismusverbands in Osttirol für Gäste, die auf einem Verkehrsweg wetterbedingt hängenbleiben sollten und eine Unterkunft suchen“, informiert Reisner. Die Rufnummer lautet 05 0212 212.

Derzeit sind in Osttirol noch rund 870 Haushalte nicht mit Strom versorgt. Die TINETZ arbeitet mit ihren Trupps daran, die Vollversorgung wiederherzustellen. Die Gemeinden Ober- und Untertilliach sowie Kartitsch sind auf dem Straßenweg wieder erreichbar. Weitere aktuelle Informationen aus dem Bezirk Lienz findet man unter www.tirol.gv.at/lienz/.

„Wir erwarten weitere 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee sowie extreme Windverfrachtungen, die in Osttirol und entlang des Alpenhauptkamms zur Lawinengefahrenstufe vier führen können“, erklärt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol, und rät vor Skitouren und Variantenfahrten abseits gesicherter Pisten dringend ab. In niedereren Lagen steigt die Gefahr von Gleitschneelawinen durch den feuchten Schnee. Ab morgen, Freitag, startet der tägliche Lawinenlagebericht unter www.lawine.report.

Vorsorgliche Schulschließungen

Wegen der Wettervorhersage werden Freitag vorsichtshalber die Schulen im Defereggen- und Villgratental sowie in Unter- und Obertilliach, Kartitsch, Anras, Heinfels, Prägraten und Abfaltersbach geschlossen bleiben. Einen reduzierten Unterricht gibt es in den Schulen von Sillian und Matrei i. O.

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3 Postings bisher
Bergziege

...ja, auch vor 40ig Jahren hats geschneit, auch im November und wir hatten auch "Schneefrei", sogar wesentlich öfter, als meine Kinder - weils eben öfter viel geschneit hat ....das ist nur meine Erfahrung....

Edi1913

vör 40 Joahr hats a schun gschniebn. Stromausfall inklusive, de Schüaln homb oba (leider) it züergspeart.