Dornauer „spendet“ ein Monatsgehalt an Bundespartei

Der Tiroler Rote solidarisiert sich mit den Mitarbeitern in der Wiener Löwelstraße.

Die triste finanzielle Lage der SPÖ mit der Bekanntgabe von Kündigungen lässt Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greifen. Er werde „als Sofortmaßnahme“ ein Monatsgehalt als Klubobmann im Tiroler Landtag an die Bundespartei abgeben, kündigte Dornauer gegenüber der APA am Donnerstag an.

Dies sei Ausdruck seiner „hundertprozentigen Solidarität mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Löwelstraße“, so Dornauer. „Jeder Mitarbeiter der gehen muss, ist einer zu viel. Krisen sind dazu da, gemeinsam schneller Lösungen zu finden“, erklärte Tirols oberster Roter. Darüber hinaus werde er sich zum Sanierungskurs der Bundespartei „zuerst im zuständigen Gremium äußern“, meinte Dornauer.

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