Alpen-Adria-Universität Klagenfurt feiert 50. Geburtstag

Aus 26 im Gründungsjahr wurden 11.500 Studierende. 2020 kommen neue Studienfächer.

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU) feiert im kommenden Jahr ihren 50. Geburtstag. Gegründet als Universität für Bildungswissenschaften, hat sie im Lauf der Zeit ihr Angebot enorm erweitert, im kommenden Jahr kommen weitere Studien dazu. Begonnen hat alles mit fünf Professoren, 25 wissenschaftlichen Mitarbeitern und 26 Studierenden, inzwischen sind es mehr als 11.500.

„Wir sind den Kinderschuhen endgültig entwachsen“, konstatiert Rektor Oliver Vitouch, der die Geschicke der Bildungsinstitution seit 2012 lenkt. Im kommenden Jahr soll es ein englischsprachiges Bachelorstudium „International Business and Economics“ geben, ebenfalls geplant ist ein Masterstudium in Wirtschaftsrecht in Kooperation mit der Universität Wien. Das Budget der Universität wird – mit Drittmitteln – für die Periode 2019 bis 2021 erstmals die 200-Millionen-Grenze überschreiten.

Rektor Oliver Vitouch: „Wir sind den Kinderschuhen endgültig entwachsen“. Foto: AAU/Waschnig

In den vergangenen Jahren war die Universität um 26 Millionen Euro umgebaut worden. Mit Verglasungen und Naturlicht wurden Räume geöffnet, der Umbau stand unter dem Motto „mehr Licht, mehr Luft und mehr Transparenz“. An der Universität gibt es Fakultäten für Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Technische Wissenschaften (einschließlich Informatik), dazu die Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF). Und es bewegt sich ständig etwas, zuletzt wurde eine „Drohnenflughalle“ vom Institut für intelligente Systemtechnologien in Betrieb genommen, die als Infrastruktur auch externen Institutionen und Firmen zur Verfügung steht.

Ursprünglich wurde die Universität 1970 als „Hochschule für Bildungswissenschaften in Klagenfurt“ gegründet, in der Landeshauptstadt war die Begeisterung für den Bildungstempel anfangs eher enden wollend. Das änderte sich auch nicht wirklich, als sie fünf Jahre später in „Universität für Bildungswissenschaften“ umgetauft wurde. 1993 wurde aus ihr die „Universität Klagenfurt“, 2004 – unter Rektor Günther Hödl – wurde die „Alpen-Adria-Universität Klagenfurt“ daraus. Inzwischen ist die Uni längst unverzichtbarer Bestandteil der städtischen Identität, der Stadtteil Waidmannsdorf verdankt einen Gutteil seiner rasanten Entwicklung der Nähe zur Universität.

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