7.500 Zurückweisungen durch Winter-Fahrverbote

„Stauflüchtlinge“ wurden am Wochenende an der Abfahrt von Autobahnen in Nordtirol gehindert.

Aufgrund der Winter-Fahrverbote hat es am vergangenen Wochenende in Tirol rund 7.500 Zurückweisungen von Fahrzeuglenkern gegeben. Sie hatten versucht, dem Stau auf Autobahnen auszuweichen. Mehr als 6.000 Zurückweisungen betrafen alleine die Bezirke Schwaz und Reutte, teilte das Land Tirol mit. LH Günther Platter (ÖVP) und LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) sahen die Notwendigkeit der Maßnahme bestätigt.

„Die Vorkehrungen, die wir zur Sicherstellung des Verkehrsflusses in Tirol getroffen haben, sind richtig und notwendig“, meinte Platter in einer Aussendung. Er betonte aber, dass der Ziel- und Quellverkehr durch die Abfahrverbote, die seit 21. Dezember gelten, nicht beeinträchtigt wurde. Der Verkehrsfluss in den Ortschaften und ein rasches Vorankommen der Einsatzkräfte könne dadurch sichergestellt werden, betonte er.

Besonders viele „Stauflüchtlinge“ gab es am 28. Dezember im Raum Reutte im Bereich der Abfahrten von der Achsensee Straße in Maurach am Achensee, in Langkampfen bzw. Niederbreitenbach und auf der Brucker Straße bei Sankt Gertraudi, hieß es. Die Polizei hatte auch etliche Strafen von bis zu 60 Euro ausgesprochen.

„Das vergangene Wochenende hat wieder eindrucksvoll gezeigt, wie groß der Bedarf an solchen verkehrslenkenden Notwehrmaßnahmen in vielen Teilen Tirols ist“, sagte auch LHStv. und Verkehrslandesrätin Felipe. Laufende Evaluierungen würden dabei helfen, die „Treffsicherheit“ der Maßnahme sicherzustellen und „zu entscheiden, ob es da oder dort weitere Entlastungsmaßnahmen braucht“, betonte sie.

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