Kuenz zur Regierung: „Wir können uns glücklich schätzen“

Der Osttiroler VP-Bauernpolitiker ist überzeugt, dass die Koalition fünf Jahre hält.

Dolomitenstadt.at hat in einer kleinen Umfrage die politischen Meinungsbildner und Funktionäre des Bezirkes um eine Einschätzung der frisch angelobten Regierung gebeten. Nach Elisabeth Blanik (SPÖ) ist Bauernbündler und VP-Landtagsabgeordneter Hermann Kuenz an der Reihe, der voll des Lobes ist. Hier sein Statement:

„Wir können uns glücklich schätzen in Österreich, dass wir mit Sebastian Kurz, den ich persönlich gut kenne, eine außergewöhnliche international anerkannte Führungspersönlichkeit als Bundeskanzler haben. Er hat schon bewiesen, dass er auch in Krisensituationen die richtigen Entscheidungen für unsere Heimat trifft.

Die Koalition zwischen ÖVP und den Grünen bewerte ich sehr positiv und erachte sie als ausgesprochen zukunftsfähig. Im Land Tirol besteht die gleiche politische Konstellation seit mehr als 6 Jahren – sie hat sich auch bei uns bewährt. Die gute Entwicklung des Landes beweist es.

Als „ausgesprochen zukunftsfähig“ beurteilt Hermann Kuenz die neue türkis-grüne Regierungskoalition. Foto: Expa/Groder

Gleich wie in Tirol, hat man sich auch im Bund dafür entschieden, keine neuen Schulden mehr zu machen. Wenn Politik kinder- und enkelfit sein will, so sind ausgeglichene Budgets Grundvoraussetzung dafür.
Die steuerliche Entlastung der arbeitenden Bevölkerung und der Unternehmen wird weitergeführt, was für die Erhaltung des Wohlstandes unabdingbar ist.

Ich bin froh, dass der Wirtschaftsstandort Österreich gestärkt wird und dass ein besonderer Fokus auf die Entwicklung des ländlichen Raumes gelegt wird. Für Osttirol ist von besonderer Wichtigkeit, dass Katastrophenschutz, Hochwasser- und Lawinenverbauungen, die Schutzwaldbewirtschaftung und die Berglandwirtschaft insgesamt verstärkt unterstützt wird. Ich finde es besonders interessant, dass man die Zuständigkeit für den ‚ländlichen Raum‘ bei Ministerin Elisabeth Köstinger zusammengefasst hat und sehe darin für unseren Bezirk eine neue Entwicklungschance.

Und schließlich: Es ist nicht nur der Geist von ‚fridays for future‘, dass wir von Öl, Gas und Kohle weggehen müssen und auf erneuerbare Energien setzen. Ich empfinde das als entscheidende Frage für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und bin froh, dass der Koalitionsvertrag hier einen Schwerpunkt festlegt. Osttirol hat ein großes Potential in der Energieerzeugung, sowohl was die Sonne, die Bioenergie als auch die Wasserkraft betrifft.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Koalition fünf Jahre hält und Österreich in Europa nach vorne bringt.“

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7 Postings bisher
medulin

Die „außergewöhnliche internationale Anerkennung“ ist seit der Koalition mit der Ibiza-Partei mehr als fraglich, zumindest wenn man ansatzweise ausländische Medien verfolgt. Und die Verpflichtung von solchen Personen wie Dominik Schrott zeigt einmal mehr die Perversität dieser Parteienstruktur. Anstatt mit einem Parteiausschluss wird man mit einem Posten belohnt! Wird wohl der neue Stil sein…

Biker

Alles was der Messias vorgibt ist Gesetz, den eigenen Verstand können die ÖVP Politiker getrost ausschalten. Solang die eigene Klientel versorgt ist ist alles recht.

Der Graukofler

Da fällt mir nur das alte Sprichwort ein: "wes Brot ich eß, des Lied ich sing"

bergfex

Kuenz zur Regierung: „Wir können uns glücklich schätzen“

Kuenz versteht es nicht besser, er wird schon noch sehen und dann den Überraschten spielen.

Oschtadio

Das ist die schlechteste Koalition das es jeh in Österreich gegeben hat.Für uns Osttiroler ist es der entgültige Untergang. Pendler zahlen nach Strich und Faden drauf.Wenn die ganzen Besteuerungen kommen was die Herren und Frauen von den Grünen fordern dann Gute Nacht Osttiroler.(Schwerverdiener)

    Talpa

    Leit wie du sehen den entgültigen Untergang, andere und i selber eine Chance! Übrigens, die schlechteste Koalition aller Zeiten hamma vorher ghob.

      Oschtadio

      Wenn i nit untergeh woas i jetzt schu wos i beim nächsten mal Wähl. Sicher nicht G od. R