Vor dem Sprung ins Halbfinale: die „Wölfe“ aus Virgen. Foto: Hannes Berger

Vor dem Sprung ins Halbfinale: die „Wölfe“ aus Virgen. Foto: Hannes Berger

AHC Division 2 West: Wölfe im Vormarsch, Löwen im Pech

Virgen siegt gegen Spittal mit 7:2. Lienz verliert unglücklich gegen St. Marein.

In der ersten Viertelfinal-Runde der Meisterschaft in der AHC Division 2 West musste Lienz nach St. Marein, während Virgen zu Hause auf die Ultras Spittal traf. Vor rund 400 Zusehern begannen die Iseltaler sehr aggressiv und setzten die Oberkärntner von Beginn an unter Druck. Die erste Topchance auf den Führungstreffer fand in der 8. Minute Philip Holzer vor, nach einem tollen Solo scheiterte er jedoch an Gästekeeper Robert Gietler. Doch die Eichenmann-Truppe blieb weiter am Drücker, konnte aber vorerst ihre Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzen.

So brachte Marco Gasser gleich zweimal den Puck in aussichtsreichen Positionen nicht im Kasten unter. Nach elf Minuten war es dann aber soweit, Stefan Gasser erzielte die hochverdiente Führung der Wölfe. Danach stellten sich die Ultras etwas besser auf das Spiel der Hausherren ein und kamen kurz vor Ende des ersten Drittels erstmals gefährlich vor das Virgener Tor. Der alleine vor Matthias Berger auftauchende Patrick Olsacher scheiterte jedoch am Schlussmann der Wölfe.

Zu Beginn des Mittelabschnittes übernahmen die Gastgeber dann wieder das Kommando und nagelten die Oberkärntner in deren Verteidigungsdrittel fest. Manuel Gasser hatte den zweiten Treffer quasi am Schläger, setzte den Puck, nachdem er den Gästekeeper bereits ausgespielt hatte, aber knapp über das Tor. Besser machte es wenige Sekunden später Sandro Gasser, er schloss einen Alleingang erfolgreich zum 2:0 ab.

Die Ultras, die sich gegen die taktisch sehr clever agierenden Wölfe schwer taten, kamen nach 29 Minuten aber zurück ins Spiel. Christoph Steiner verkürzte auf 2:1. Daraufhin erhöhten die Heimischen die Schlagzahl und kamen immer wieder gefährlich vor das Spittaler Tor. Die größte Chance auf einen weiteren Treffer fand Sandro Gasser vor, er scheiterte aber in nummerischer Unterlegenheit am Schlussmann der Ultras.

Eine sehenswerte Aktion führte dann in der 39. Minute aber zum 3:1. Im Powerplay bediente Marco Gasser mit einem Flip Pass Bernhard Hertscheg und der Virger Kapitän knallte die schwarze Hartgummischeibe ins Netz. Kurz vor dem Ablauf des zweiten Drittels nützten die Ultras dann aber auch ihrerseits ein Überzahlspiel aus, Alexander Kreuzer verwertete einen Abpraller zum Anschlusstreffer. Die Hausherren ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und der sehr spielfreudige Marco Gasser erhöhte nach sechs gespielten Minuten im Schlussabschnitt auf 4:2. Obwohl die Gäste daraufhin mehr Risiko nahmen, konnten sie an diesem Tag den Wölfen nichts mehr entgegensetzen. Marco Gasser, Raphael Bstieler und Sandro Gasser sorgten mit ihren Treffern für einen am Ende klaren 7:2 Erfolg der Virger.

Damit können die Osttiroler bereits im zweiten Spiel am 2. Februar in Spittal den Sack endgültig zumachen und den Sprung ins Halbfinale schaffen.

Lienz verliert unglücklich mit 5:4 gegen St. Marein

Weniger optimistisch sieht die Lage für den UEC Lienz aus. Die Eislöwen mussten auswärts gegen den EC St. Marein eine recht bittere Niederlage hinnehmen. Nach einem starken ersten Drittel lagen die Lienzer durch Treffer von Michael und Paul Unterlercher mit 2:0 in Führung. Im Mittelabschnitt drehten die Lavanttaler dann aber so richtig auf und zogen auf 4:2 davon. Doch die Dolomitenstädter zeigten Kampfgeist und nach dem Anschlusstreffer von Gregor Libiseller sorgte Christian Wernisch 72 Sekunden vor der Schlusssirene für den Ausgleich.

Die Freude über diesen Treffer war bei den Eislöwen allerdings nur von kurzer Dauer. Thomas Podgorsek sorgte mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel für den 5:4 Heimsieg der Unterkärntner. Damit stehen die Dolomitenstädter im zweiten Spiel mächtig unter Druck, nur mit einem Sieg in der Lienzer Eisarena können sie das vorzeitige Saisonende abwehren.

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