Florian Brunner zeigte im Tor der Lienzer eine starke Partie und hielt seine Truppe im Rennen um den Aufstieg. Fotos: Brunner Images

Florian Brunner zeigte im Tor der Lienzer eine starke Partie und hielt seine Truppe im Rennen um den Aufstieg. Fotos: Brunner Images

Lienzer Eislöwen kämpfen weiter um das Semifinale

Die Dolomitenstädter glichen in der Viertelfinal-Serie gegen St. Marein aus.

Nach der 5:4-Niederlage im ersten Spiel mussten die Eislöwen am 2. Februar gegen den EC St. Marein unbedingt gewinnen, um weiter die Chance auf den Aufstieg ins Semifinale der AHC Division 2 West zu wahren. Die Lienzer begannen folglich mit viel Druck und gingen bereits nach wenigen Augenblicken durch einen Treffer von Gregor Libiseller in Führung.

Kurz darauf hatte Jiri Broz das 2:0 am Schläger, nutzte diese Chance aber nicht. Mit ihrem ersten Angriff glichen dann die Gäste aus dem Lavanttal durch einen Schuss ins kurze Eck von Daniel Reiter aus. Im direkten Gegenzug schnappte sich Christian Wernisch den Puck, setzte zu einem seiner gefürchteten Solos an und schoss überlegt zur neuerlichen Führung für die Eislöwen ein. Die Hausherren hatten in dieser Phase das Spiel völlig unter Kontrolle und Manuel Winkler erhöhte nach neun Minuten auf 3:1.

Danach fanden die Lienzer immer wieder tolle Chancen vor, brachten den Puck aber vorerst kein weiteres Mal im Tor unter. Den kämpferisch starken Lavanttalern gelang es dann in der 14. Minute erneut, den starken UEC-Keeper Florian Brunner zu bezwingen. Auch nach diesem Gegentreffer hatten die Dolomitenstädter sofort die richtige Antwort parat und Daniel Marx erhöhte nach Zuspiel von Gregor Libiseller auf 4:2.

Die Lienzer Eislöwen überzeugten mit einer guten Chancenverwertung und erzielten gleich neun Treffer vor heimischem Publikum.

Als Jiri Broz mit einem eher harmlosen Schuss kurz vor dem Ende des ersten Abschnitts das 5:2 erzielte, dachten wohl viele Zuseher in der Eisarena Lienz bereits an die Vorentscheidung in diesem Spiel. Nach nur wenigen Sekunden im Mitteldrittel gelang den Gästen aber durch Daniel Reiter der dritte Treffer. Danach entwickelte sich eine sehr ausgeglichene Partie mit Torchancen auf beiden Seiten, die Keeper boten aber jeweils eine starke Performance und verhinderten vorerst einige Treffer. So ging es mit einer 5:3-Führung der Lienzer Eislöwen in einen spannenden Schlussabschnitt.

Im Powerplay rückten die Gäste zunächst durch Lukas Kaltenegger neuerlich auf ein Tor heran, die Hausherren schlugen wiederum direkt zurück. Nur 39 Sekunden später erzielte Gregor Libiseller bereits das 6:4. In der Schlussphase nahmen die Gäste dann noch mehr Risiko und die Eislöwen nutzten die sich ihnen bietenden Chancen eiskalt aus. Zwei Treffer von Michael Unterlercher und ein Tor von Jiri Broz besiegelten letztendlich den klaren 9:5-Heimerfolg. Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg ins Halbfinale steigt nun am 4. Februar in Wolfsberg.

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