Mit einem Böllerschuss begann das sportliche Vollmond-Spektakel beim Kreithof in Tristach. Fotos: Armin Zlöbl

Mit einem Böllerschuss begann das sportliche Vollmond-Spektakel beim Kreithof in Tristach. Fotos: Armin Zlöbl

Streckenrekord beim 17. Tristacher Nachttourenlauf

Christof Hochenwarter sprintete in 25 Minuten 48 Sekunden vom Kreithof zur Dolomitenhütte.

Gesellschaftlich ist der Tristacher Nachttourenlauf schon seit einigen Jahren das Maß aller Dinge im Reigen der Osttiroler Tourenevents. Kein anderer Bewerb zieht so viele begeisterte Skibergsteiger an, vom Spitzensportler bis zu entspannten Seilschaften, die gemütlich plaudernd dem Mond entgegenstapfen. Heuer nahmen am 7. Februar 262 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die bereits 17. Auflage des Vollmond-Klassikers in Angriff, darunter ein Mann, der sportliche Maßstäbe setzte.

Witterungsbedingt verlegten die Veranstalter den Start der Sportklasse zum Kreithof und so hatten alle Teilnehmer die ursprüngliche Originalstrecke mit 3,3 Kilometern Länge und 569 Höhenmetern bis hinauf zur Dolomitenhütte zu überwinden. Als Christof Hochenwarter die Ziellinie als Schnellster überquerte, blieb die Uhr bei 25:48 stehen. Streckenrekord! Der Mann aus Hermagor unterbot die Zeit von Manuel Seibald aus dem Jahr 2016 um 21,5 Sekunden. Johannes Walder und Vorjahressieger Martin Weißkopf komplettierten das Podium.

Mit einer tollen Aufstiegszeit von 36:03 trug sich Marlies Penker als neues Gesicht in die Siegerliste der Damen-Sportklasse ein. Ihr folgten Angelika Bstieler und Sandra Platzner-Tiefenbacher auf den Plätzen zwei und drei. Hermann Webhofer (30:46) erreichte als Schnellster der Klasse Herren 50+ das Ziel bei der Dolomitenhütte und nach rund 38 Minuten überquerte die Seilschaft vom SKO Sportclub Osttirol – mit Hannes und Michael Pichler, Andreas Marx, Daniel Unterrainer und Emanuel Klaunzer – die Ziellinie. Beachtlich auch die Leistung des jungen Tristachers Luca Aßlaber (Jahrgang 2003), der mit einer Zeit von 32:40 erneut eine Talentprobe im Nachwuchssegment ablieferte.

Das Gros der Teilnehmer hatte die Mittelzeit und damit das Vergnügen im Auge. Mit einer Abweichung von 1,93 Sekunden kam Lorenz Konrad (1:09:21) dem Schnitt am nächsten, gefolgt von Christoph Gatterer und Lui Löschnig. Eine kurze Irritation bei der Bekanntgabe der Siegerzeiten war rasch aufgeklärt, bei der Erstellung der Ergebnislisten war eine falsche Startzeit zur Berechnung eingegeben worden, ohne Auswirkung auf die Platzierungen. Die „richtigen“ Zeiten stehen in der Ergebnisliste, die wir unten zum Download anbieten.

Und was wäre der Nachttourenlauf ohne Vollmondparty … die wie üblich bis in die Morgenstunden dauerte!

Ergebnisliste Tristacher Nachttourenlauf 2020

Slideshow: Armin Zlöbl/Photography VonderWiese

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