Ein erfolgreiches Team: Matthäus Gander, Matthias Unterrainer, Felix Thaler-Gollmitzer, Jakob Unterrainer und Sarah-Marie Wibmer auf dem Weg nach Zagreb.

Ein erfolgreiches Team: Matthäus Gander, Matthias Unterrainer, Felix Thaler-Gollmitzer, Jakob Unterrainer und Sarah-Marie Wibmer auf dem Weg nach Zagreb.

Osttirols Judonachwuchs mit starken Leistungen in Zagreb

Beim „Black-Belt-Open“ in Kroatien gab es drei Gold- und eine Silbermedaille.

400 Judokas aus 50 Vereinen und fünf Nationen traten am Samstag, 9. Februar, beim internationalen „Black-Belt-Open“ in der kroatischen Hauptstadt Zagreb auf die Matte, darunter eine Abordnung aus Osttirol mit Matthäus Gander, Jakob Unterrainer, Felix Thaler-Gollmitzer, Sarah-Marie Wibmer und Matthias Unterrainer. Und die kleine aber hoch motivierte Truppe schlug sich im internationalen Feld mehr als wacker.

Ein Traumlos für jeden Judoka – weil jede Menge Kämpfe – erwischte Felix Thaler-Gollmitzer (U14/-60 kg). Für ihn ging es im „Jeder gegen Jeden“-Modus gegen vier Kroaten. Mit drei Siegen und nur einer knappen Niederlage holte er sich den Turniersieg und die Goldmedaille.

Felix Thaler-Gollmitzer (im weißen Judogi) in Aktion.

U16-Kämpferin Sarah-Marie Wibmer durfte in die nächsthöhere Gewichtsklasse (-44 kg) aufsteigen und war dort eine Klasse für sich. Sie besiegte ihre Gegnerinnen aus Griechenland und Kroatien jeweils vorzeitig mit Ippon und holte sich den Turniersieg und die Goldmedaille.

Sarah-Marie Wibmer (im blauen Judogi) hält ihre Gegnerin, die sich fest dagegen wehrt, zum Ippon fest.

Eine starke Leistung zeigte auch Matthias Unterrainer (U16/-50 kg). Er kämpfte sich mit Ippon-Siegen gegen die Kroaten Josip Havranek und Nino Sarta souverän ins Finale, ließ auch dort seinem Gegner Lukas Kuterovac vom JC Zagreb keine Chance und sicherte sich die Goldmedaille.

Matthias Unterrainer will das Ippon, das ihm hier mit einem schönen Wurf auch gelingt.

Mit erstaunlicher Coolness betrat Matthäus Gander (U14/-46 kg) das internationale Judoparkett, das für ihn noch Neuland war. Als erfolgreicher Nachwuchsranggler war Matthäus bisher den grünen Untergrund gewohnt, er legte aber auch auf den gelb-roten Judomatten ordentlich los und kämpfte sich mit schönen Ippon-Würfen schnurstracks ins Finale vor, wo er sich dem Serben Anes Somic geschlagen geben musste und sich mit der Silbermedaille belohnte.

Jakob Unterrainer erwischte als „Leichtgewicht“ in der -55 Kilogramm-Klasse (U14) sprichwörtlich schwere Bröckchen, legte im Auftaktkampf aber mit einem sehenswerten Hüftwurf den Kroaten Lovro Vrandecic auf die Matte und platzierte sich auf dem fünften Rang.

Matthias, Jakob, Sarah-Marie, Matthäus und Felix auf dem Siegespodest in der Judohalle von Zagreb.
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