Die Felder werden bestellt und das Vieh versorgt

In der Landwirtschaft geht alles seinen Gang. Nur versteigert wird nicht.

Die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen gelten nicht für landwirtschaftliche Betriebe, da diese zur kritischen und systemerhaltenden Infrastruktur zählen. Somit können Bäuerinnen und Bauern ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen weiterhin nachgehen.

Die „Beschränkungen im öffentlichen Raum“ gelten nicht für Berufsarbeiten, die nicht aufschiebbar sind. Somit ist das Bestellen von Feldern sowie die Versorgung von Nutzvieh nicht von der Maßnahme betroffen. Josef Hechenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer Tirol, appelliert an die Bäuerinnen und Bauern sich ansonsten an die behördlichen Anordnungen zu halten. „Das dient nicht nur als Selbstschutz, sondern auch als Beitrag dazu, die Versorgungssicherheit auch weiterhin zu gewährleisten“, schreibt er in einer Aussendung der LK Tirol.

Martin Mayerl: „Vielleicht wird auch ein neues Bewusstsein für den Kauf von regionalen Lebensmitteln geschaffen.“ Foto: Bauernbund

„Gerade in Zeiten kritischer Infrastruktur ist es wichtig, dass die regionale Lebensmittelproduktion weitergeht“, meint Bezirksbauernobmann und Landwirt Martin Mayerl. „Vielleicht wird auch ein neues Bewusstsein für den Kauf von regionalen Lebensmitteln geschaffen.“

Kurzfristige Problematiken sieht er vor allem bei der Rinderzucht, da derzeit keine Versteigerungen abgehalten werden dürfen und somit Futter zugekauft werden muss, um die Tiere zu versorgen, die nun länger im Zuchtbetrieb bleiben. Auch der Holzmarkt kommt zum Erliegen. Welche langfristigen Auswirkungen die Pandemie für die Landwirtschaft hat – beispielsweise, wenn die Besamung von Kühen nun für längere Zeit nicht möglich ist (dolomitenstadt.at berichtete) – lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Sollte ein Landwirt am Virus erkranken oder aus anderen Gründen verhindert sein, können sich Betriebe weiterhin an den Maschinenring wenden. Anfragen gab es bisher keine, auch „weil die meisten eh zu Hause sind und so auch Familienmitglieder oder Nachbarn allfällige Tätigkeiten verrichten können“, so Mayerl.

Anna Maria Huber studiert in Innsbruck, schreibt nicht nur für dolomitenstadt.at sondern auch für die Straßenzeitung 20er und betreut unser Redaktionsbüro in der Landeshauptstadt. Annas Stärken sind penible Recherchen und die Fähigkeit, komplexe Inhalte in klare und verständliche Artikel zu verwandeln.

4 Postings

kämpfer

I glab, das die wenigstn normalen Bürger an Bauer schlechtredn! Das die Milchpreise so niedrig sein, das der Bauer foscht nix verdient, is a Sauerei von de Konzerne! De übn Druck aufn Bauer aus,und drohen, sonst die Milch von Polen oder sonstwo zu importieren! I bin holt amol froh das mir eich hobn, und mei Schnitzl werd i sicha nit bam Lidl kafn, sondern beim Metzger meiner Wahl!

 
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pierina

ja hetz werdn wieder die bauern hochgelobt weil ma angst ham dass die lebensmittel knapp werdn und auf die bauern hoffen miassen. und wenn olls vorbei is gemma wieda zum lidl.

 
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jojojo

Großes Danke an unsere Bauern und ihre Familien. Schaut alle gut auf euch!!!

 
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Asdf jjkloe

kann man nur eines sagen: GOTT SEI DANK

DANKE an alle Landwirte deren Familien und Helfern.

 
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