Über 3,2 Millionen Euro für Tirols Feuerwehren

Land und Bund stellen Mittel für Ankauf von Fahrzeugen und Geräten zur Verfügung.

Tirols Feuerwehren werden von Land und Bund mit 3,2 Millionen Euro unterstützt. Wie das Land heute in einer Aussendung mitteilt, werden die Fördergelder für den Ankauf von Fahrzeugen und Geräten für Katastrophen-  und Unfallhilfe bereitgestellt. Über den Landesfeuerwehrfonds fließen in einer ersten Ausschüttung 2020 rund 1,24 Millionen Euro an die Gemeinden, etwa 1,64 Millionen Euro fließen aus Bundeszuschüssen in die Anschaffung von Katastropheneinsatzgeräten und Fahrzeugen.

(V.l.) Sicherheitsreferent Josef Geisler, Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl und Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber in der Landesfeuerwehrschule in Telfs. Foto: Land Tirol/Berger

„Die knapp 32.500 Mitglieder der 358 Feuerwehren in unserem Land leisten tagtäglich hervorragende Arbeit. Das haben sie gerade aufs Neue in der Coronakrise bewiesen, wo sie Absperrungen, Kontrollen, Transportdienste und Screeningteams unterstützt sowie die Lieferlogistik im Zusammenhang mit der Lagerung und Auslieferung von Schutzmaterial organisiert haben“, erklärt Sicherheitsreferent Josef Geisler.

Eine besondere Herausforderung sind Einsätze in Tunnelanlagen. Die erforderliche Spezialausrüstung für Feuerwehren, die in Straßentunneln sowie auf Autobahnen oder Schnellstraßen zum Einsatz kommen, werden mit Beiträgen der ASFINAG mit rund 317.000 Euro unterstützt.

Die Förderungen im Überblick:

  • Über 560.000 Euro ordentliche Beihilfen aus dem Landesfeuerwehrfonds gibt es für die Anschaffung von 19 Einsatzfahrzeugen, 36 Garnituren Atemschutzgeräte und vier Tragkraftspritzen.
  • Mehr als 680.000 Euro außerordentliche Beihilfen aus dem Landesfeuerwehrfonds werden für die Anschaffung von 21 Einsatzfahrzeugen, zwei Löschwasserversorgungen, 349 digitale Pager, die Unterstützung der Spezial-Tunnelausbildung, den Kostenersatz für Corona-Einsätze und für sonstige Anschaffungen zur Verfügung gestellt.
  • Für Tunneleinsätze werden mit 317.000 Euro aus Beiträgen der ASFINAG Einsatzfahrzeuge, Atemschutzausrüstung und hydraulische Rettungsgeräte für Tunneleinsätze angeschafft sowie Messgeräte ausgetauscht und die Spezial-Tunnelausbildung gefördert.
  • Und rund 1,65 Millionen Euro für Anschaffungen aus Mitteln des Bundeszuschusses zur Finanzierung von Katastropheneinsatzgeräten der Feuerwehren werden in die Beschaffung von 20 Feuerwehrfahrzeugen, Stromerzeugern, hydraulischen Rettungsgeräten, Belüftungsgeräten, Atemluftflaschen, Wärmebildkameras, Schmutzwasserpumpen, eine Hochleistungspumpe, Katastrophenschutzausrüstung, Rollcontainern sowie die Ausrüstung für den Flugdienst und die Katastrophenschutzzüge investiert.
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