Eintragungswoche für das Klimavolksbegehren

Unterschrift in jedem Gemeinde- bzw. Bezirksamt, sowie mittels Handy-Signatur möglich.

Mit zahlreichen Unterstützungserklärungen startete gestern, 22. Juni, die Eintragungswoche des Klimavolksbegehrens. Eines der zentralen Ziele des Volksbegehrens ist es unter anderem, in einem Klimaschutzgesetz das Grundrecht auf Klimaschutz verfassungsrechtlich festzuschreiben.

Außerdem werden ein wissenschaftlich fundiertes CO2-Budget, der vollständige Abbau klimaschädigender Subventionen, eine ökosoziale Steuerreform und eine flächendeckende Versorgung mit klimafreundlicher Mobilität gefordert.

Vertreter von Greenpeace und des Klimavolksbegehrens mit einer Aktion bei der Regierungsklausur am 16. Juni in Wien. Foto: Greenpeace/Mitja Kobal

Greenpeace spricht von der „letzten Chance für die Österreicherinnen und Österreicher, ihre Stimme zu erheben und einzufordern, dass die Politik den Klimaschutz ernst nehmen muss.“ Die Umweltorganisation unterstütze die zentralen Anliegen des Klimavolksbegehrens und fordere von der Bundesregierung ein breites, strategisches Konzept für den Klimaschutz ein.

„Die ’20er-Jahre‘ sind das entscheidende Jahrzehnt im Kampf gegen die Klimakrise. Was wir jetzt nicht in die Wege leiten, wird uns teuer zu stehen kommen“, betont der Tiroler Landesprecher der Grünen, Christian Altenweisl.

Bis 29. Juni kann das Klimavolksbegehren unterschrieben werden. Foto: Klimavolksbegehren/Ines Bacher

Jetzt unterschreiben – so funktioniert’s:

Das Klimavolksbegehren liegt von 22 .- 29. Juni in jedem Gemeinde-bzw. Bezirksamt zur Unterschrift auf und kann auch online via Handy-Signatur unterschrieben werden. Die Handy-Signatur funktioniert mit allen empfangsbereiten Mobiltelefonen, allerdings muss die Funktion zuvor über eine dieser Möglichkeiten aktiviert werden.

Wer schon eine Unterstützungserklärung abgegeben hat, muss nicht noch einmal unterschreiben.

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