Wolf in Tirol – NEOS fordern Volksbefragung

Nach mehreren Wolfsichtungen und Meldungen über gerissene Schafe in Tirol fordern die NEOS eine landesweite Volksbefragung zum künftigen Umgang mit dem Raubtier. „Akzeptieren Sie den Wolf als heimische Tierart in Tirol?“ wollen die Pinken dabei von der Tiroler Bevölkerung wissen. Zuvor solle es Info-Veranstaltungen in allen Bezirken geben, die die lokale Bevölkerung über die Situation, mögliche Ursachen und geplante Maßnahmen informieren, erklärte Landtagsabgeordneter Andreas Leitgeb. Dieses Begehren wolle man kommende Woche im Landtag einbringen. „Wir müssen Konflikten bereits frühzeitig entgegenwirken und pragmatische Lösungen finden“, so Leitgeb.

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5 Postings bisher
miraculix

Nach östereichischem und EU-Recht ist der Wolf eine streng geschützte Tierart. Daran wird eine VolksBEFRAGUNG (nicht rechtlich verbindlich) wenig ändern können. Nicht einmal ein Landtagsbeschluss könnte das, weil Bundesländer sich nicht über nationales oder europäisches Recht stellen können.

Domenik

Dieses Thema wäre eine gute Gelegenheit die "direkte Demokratie" zu fördern. Eine breite Informationskampagne und dann die Bevölkerung abstimmen lassen. So ist ein größtmöglicher Konsens möglich!

    Talpa

    Populismus pur. Man nehme ein polarisierendes Thema, und schreit nach direkter Demokratie. Dann stimmen selbst ernannte Experten, Ahnungslose oder Grimm- Geschädigte mit. Genau das sind die Tücken der direkten Demokratie. Man erinnere sich an die haarsträubende, jeglicher Grundlage entbehrende Klimawandeltheorie von Manuela Leiter (Jungbauern). Besser auf Leute hören, die sich auskennen.

r.ingruber

Es gibt bereits Umfragen zum Thema, die den Ausgang des Vorhabens mit einiger Sicherheit voraussagen lassen. Aber man kann ja gleich hier im Forum einen Probelauf wagen: „Akzeptieren Sie den Wolf als heimische Tierart in Tirol?“ (stimme zu = ja, stimme nicht zu = nein)

    r.ingruber

    Die Eintragungsfrist für das Wolfsbegehren endet heute, 29. 07. 2020 um 14.00 Uhr. Danke fürs mitmachen, Sie haben den NEOS viel Arbeit und dem Steuerzahler viel Geld erspart. Sachliche Informationen zum Thema sind aber weiterhin wünschenswert.