Kaiser und Pahor betonen Wert des Miteinander

Am 10. Oktober dieses Jahres jährt sich die Kärntner Volksabstimmung zum hundertsten Mal.

Bei seinem Besuch in Kärnten hat Sloweniens Staatspräsident Borut Pahor am Donnerstag ebenso wie der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) den Wert des Miteinander hervorgehoben. Beide betonten bei einem gemeinsamen Pressestatement in Klagenfurt die Wichtigkeit, „das Miteinander zwischen Völkern und Staaten zu stärken“, wie es Pahor formulierte.

Als „Friedens- und Kooperations-Region im Herzen Europas“ sehen der slowenische Präsident Borut Pahor (links) und der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser ihre Länder. Foto: APA

Kaiser ging in seinen Ausführungen auf das 100-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung am 10. Oktober ein. Dabei strich er die in Kärnten organisierten Veranstaltungen zum Jubiläum hervor, von denen ein Großteil in beiden Landessprachen gestaltet wird. Aus der Vergangenheit und Gegenwart solle Kraft geschöpft werden um eine Zukunft zu gestalten, in der das Gemeinsame allen Bereichen vorangestellt wird, so Kaiser. Er sei sich auch der historischen Bedeutung des 10. Oktober bewusst: „Und ebenso der Verantwortung, gemeinsam zu zeigen, dass aus einer ehemals befehdeten Region eine Friedens- und Kooperations-Region im Herzen Europas geworden ist.“

In die gleiche Kerbe schlug der slowenische Präsident: Im Licht des 10. Oktobers soll ein positives Klima geschaffen werden, und auch die Zusammenarbeit für eine Gleichberechtigung der slowenischen Volksgruppe soll in den Vordergrund rücken. Der Tag werde aber nicht nur für Slowenien und Österreich ein wichtiger sein, sondern für ganz Europa und alle Europäer: „All jenen, denen Europa nicht egal ist, die sich um Wohlstand und Frieden sorgen, die besorgt sind auch um die Zukunft Europas möchte ich sagen: Der 10. Oktober ist ein Chance zu zeigen, dass wir an Europa und ein gemeinsames Leben in Europa glauben. Der Idee wird ein neues Leben eingehaucht.“

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