Erich Mair sammelt Spenden mit der „Madonna“

Original-Lithografie des Egger-Lienz-Gemäldes soll 100.000 Euro für guten Zweck bringen.

Erich Mair kann es nicht lassen. Nachdem der Kunstsammler und Schätzmeister bereits mehrfach zigtausende Euro mit der Verlosung von Werken seiner Sammlung für einen guten Zweck lukriert hat, startet Mair eine neue Spendenrunde, diesmal mit einem Kunstwerk, das in Osttirol jedes Kind kennt: Es geht um die berühmte „Madonna“ von Albin Egger-Lienz (1868 – 1926).

Madonna, Albin Egger-Lienz, 1923, Steindruck-Lithografie, 32 x33 cm. Foto: Erich Mair.

Der Künstler schuf von diesem Motiv auch eine Steindruck-Version. 12 Blätter wurden laut Erich Mair 1923 in München angefertigt, nur zwei Besitzer – darunter er selbst – seien derzeit bekannt. Den Wert seiner Egger-Lithografie schätzt Mair auf 25.000 bis 50.000 Euro. Jetzt verschenkt bzw. verlost er das Werk für einen guten Zweck. 5.000 Lose zu je 20 Euro werden ausgegeben, von ihm selbst und in allen Filialen der Dolomitenbank. Auch das Rote Kreuz in Lienz verkauft Lose und ist zudem für die punktgenaue Verteilung der eingehenden Erlöse zuständig.

Erich Mair verlost immer wieder Kunstwerke aus seiner Sammlung für einen guten Zweck. Er steht bei ATV auch als TV-Schätzmeister vor der Kamera. Foto: Dolomitenbank Lienz

„Jeder eingenommene Euro fließt direkt und ohne Abzug in den Spendentopf der neuen Hilfsaktion ‚Mitbürger in Not‘. Das Geld kommt Personen in Osttirol, Oberkärnten und dem Südtiroler Pustertal zugute“, erklärt Mair. Er rechnet mit dem Verkauf aller Lose, also mit einer Spendensumme von rund 100.000 Euro. Am Freitag, 29. Jänner 2021, findet die Verlosung der Egger-Lithografie unter notarieller Aufsicht in der Dolomitenbank in Lienz statt.

Heute, Sonntag 30. August, tritt Erich Mair übrigens als Sachverständiger für Gemälde in der ATV-Version von „Bares für Rares“ auf. Die Sendung nennt sich „Vielgeschätztes Österreich“, wurde im Burgenland gedreht und wird auch an den kommenden Sonntagen jeweils um 20.15 Uhr auf ATV ausgestrahlt. „Im Vorfeld hat mich ein Kamerateam durch meine Heimat begleitet, es gibt also auch Fernsehbilder aus Osttirol zu sehen“, erklärt Mair.

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