Nußdorf-Debant bleibt im Aguntstadion eine Macht

Thal/Assling überrollt Radenthein und Rapid Lienz rutscht in den Tabellenkeller.

Der FC-WR Nußdorf-Debant präsentierte sich auch am vergangenen Wochenende in guter Form. Die Truppe von Markus Hanser ging im Heimspiel gegen den SV Lind nach starker Anfangsphase in Minute 16 dank eines Treffers von Dominik Tagger in Führung. Danach tat sich im ersten Durchgang nicht mehr viel und so ging es für die Heimelf mit der knappen Führung im Rücken in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel investierten die Gäste mehr und wurden dafür nach knapp einer Stunde Spielzeit mit dem Ausgleichstreffer von Eduard Ebner belohnt. Die Hausherren zeigten sich vom Gegentor wenig beeindruckt und gingen im Gegenzug nur drei Minuten später erneut in Führung, Peter Klancar ließ Lind-Goalie Alexander Zagler keine Chance. Die Hanser-Elf spielte in dieser Phase souverän auf und so erhöhte Dominik Sporer kurz darauf auf 3:1.

Fotos: EXPA/Lukas Huter

Die Kärntner schafften es nach diesem Doppelschlag nicht mehr, das Ruder zu ihren Gunsten herumzureißen und so bejubelte Nußdorf-Debant im vierten Heimspiel den vierten Heimsieg. Das Team von Markus Hanser steht weiterhin mit Admira Villach an der Tabellenspitze und präsentiert sich vor dem Derby gegen Matrei am kommenden Samstag in bester Form.

Thal/Assling überrollt Radenthein in der zweiten Hälfte

Auch für Thal/Assling verlief der jüngste Spieltag nach Wunsch. Die Osttiroler gastierten am Samstag bei der WSG Radenthein, einem der Meisterschaftsfavoriten. Die Kärntner gingen bereits nach wenigen Minuten dank eines Treffers von Kevin Jernej in Führung und nahmen den Vorsprung nach einer ordentlichen Leistung im ersten Durchgang mit in die Pause. Die Osttiroler steckten jedoch nicht auf und spielten in der zweiten Hälfte groß auf.

Thal/Assling feiert den Auswärtssieg gegen Radenthein. Foto: URC Thal-Assling/Facebook

Zunächst drehten Pascal Kofler und Jasmin Dindic (Elfmeter) kurz nach dem Wiederanpfiff mit ihren Treffern den Spielstand zugunsten der Alempic-Elf. Florian Huber erhöhte in der 73. Minute auf 3:1 und Dindic knapp zehn Minuten später mit seinem zweiten Treffer auf 4:1. Kurz vor dem Schlusspfiff ließ Julian Moser die Hintermannschaft der Radentheiner stehen und sorgte für den 5:1-Endstand. Damit bleibt Thal/Assling den Tabellenführern Villach und Nußdorf-Debant mit drei Punkten Rückstand auf den Fersen.

Torspektakel im Tauernstadion

Ähnlich torreich, aus Osttiroler Sicht aber weniger erfolgreich, verlief das Sonntagsspiel zwischen der TSU Matrei und Sirnitz. Die Panzl-Elf startete zunächst gut in die Partie und lag nach zwölf Minuten dank eines Treffers von Julian Wolsegger in Führung. Danach fanden jedoch die Gäste aus Kärnten immer besser ins Spiel und drehten die Partie – nach knapp einer Stunde stand es aus Matreier Sicht 1:3.

Den Iseltalern gelang es dennoch, ins Spiel zurückzukommen. Nach 83 Minuten stand es dank der Tore von Julian Egger und Mario Berger 3:3 und die Hoffnung auf einen Punktgewinn kehrte ins Matreier Tauernstadion zurück. Als in der Schlussphase alles auf ein Unentschieden hindeutete, gelang Michael Golznig in der 89. Minute der Siegestreffer für Sirnitz. Die Matreier bewiesen zwar Moral, standen letztendlich aber mit leeren Händen da und müssen im nächsten Spiel zum Derby nach Nußdorf-Debant.

Rapid Lienz rutscht ans Tabellenende

Auch für Rapid Lienz verlief das vergangene Wochenende suboptimal – die Grünweißen gingen bisher bei allen Auswärtsspielen als Verlierer vom Platz. Das war auch am vergangenen Samstag der Fall, als das Team von Trainer Martin Lovric beim FC Hermagor gastierte. Die Kärntner agierten vor allem in der ersten Halbzeit in den Zweikämpfen aggressiver und zwangen dem Gegner ihr Spiel auf. Daniel Gatternig setzte bereits in der vierten Minute einen Feistoß von der linken Seite genau ins Kreuzeck und brachte Hermagor früh in Führung.

In der zweiten Halbzeit boten beide Teams ein Spiel auf mäßigem Niveau – Hermagor musste nicht und Lienz konnte nicht und so feierten die Kärntner einen knappen Heimsieg. Lienz ist mit der vierten Niederlage im siebten Spiel in der Tabelle auf den vorletzten Rang abgerutscht und muss nun im Heimspiel gegen Sachsenburg das Ruder herumreißen.

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