Sternenklar. So sieht die Milchstraße in einer Septembernacht im Glocknergebiet aus. Foto: Expa/JFK

Sternenklar. So sieht die Milchstraße in einer Septembernacht im Glocknergebiet aus. Foto: Expa/JFK

Wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr

Heute Nacht ist „Earth Night“ – Ab 22.00 Uhr sollte alles Kunstlicht ausgeschaltet werden.

„Wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr“: Das ist das Ziel der Earth Night, die künftig jedes Jahr in der ersten Neumond-Nacht im September zu einem natürlichen Nacht-Erlebnis beitragen soll. Heuer ist der 17. September das Verdunkelungsdatum. Private aber auch öffentliche Stellen sind aufgerufen, ab 22.00 Uhr jegliches Kunstlicht so weit wie möglich zu reduzieren oder ganz abzuschalten.

Die Aktion wurde in Deutschland ins Leben gerufen und wird dort vom Bund Naturschutz und dem Deutschen Alpenverein getragen. In Österreich setzt sich der Umweltdachverband im Rahmen seines Projekts „Lebensraum Naturnacht“ mit dem Thema auseinander.

„Wir rufen alle österreichischen Gemeinden, Unternehmen und Privathaushalte zum Abschalten auf – als Belohnung winkt der selten gewordene Anblick eines leuchtenden Sternenhimmels über dem eigenen Dach,“ sagt Gerald Pfiffinger, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes. „Leider nimmt die Lichtverschmutzung auch in unserem Land kontinuierlich zu, was eine folgenschwere Zerstörung des Tag-Nacht-Rhythmus für Natur und Mensch bedeutet: Zu viel künstliches Nachtlicht bedroht nachtaktive Tiere, wie Eulen, Fledermäuse oder zahlreiche wichtige Insekten, und steigert das ohnehin bereits rasante Artensterben.“

Bei Menschen könne Lichtverschmutzung Gesundheits-, Schlafstörungen und Depressionen nach sich ziehen, warnen die Initiatoren und weisen auch auf die mögliche Energieeinsparung hin.

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