Mienekugel: Eltern bangen um die Sicherheit ihrer Kinder

Sie fordern einen Schutzweg für Schulkinder. Bürgermeisterin Blanik verspricht eine Lösung.

„Genau das ist hier das Problem, ein Wahnsinn“, sagt Roland Pichler und zeigt auf ein vorbeischießendes Auto. Der zweifache Vater und weitere Eltern stehen am Montagmorgen um 07:00 Uhr an der Kreuzung Zettersfeldstraße-Nußdorferstraße in Lienz. Die meisten von ihnen leben in der neuen Mienekugel-Siedlung im Osten einer Kreuzung, die sie als Gefahrenstelle für ihre Kinder sehen. An diesem Nadelöhr treffen sich insgesamt drei Straßen.

Der Weg zum Schulbus birgt für die Kinder aus der Mienekugel-Siedlung ein beachtliches Risiko. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Über 30 Kinder kommen jeden Morgen aus den umliegenden Siedlungen zu diesem Verkehrs-Hotspot. Auf ihrem Schulweg oder um zur Haltestelle für den Schulbus zu gelangen, müssen sie die Straße überqueren – ein riskantes Unterfangen, zischen doch viele Fahrzeuge – so klagen die Eltern – mit hohem Tempo und ohne Rücksicht auf die Kleinen vorbei. Roland spricht über die Situation:

Auch beim Dolomitenstadt-Lokalaugenschein am Montagmorgen nehmen die meisten Autolenker auf der Zettersfeldstraße kaum Notiz von den Kindern. Nur vereinzelt hält ein Fahrzeug an. Ansonsten müssen die Kleinen auf verkehrsfreie Phasen hoffen, um die Straßenseite zu wechseln. Für die Eltern ist klar, dass hier nur ein Zebrastreifen mehr Sicherheit bringen kann. „Das ist das Mindeste, noch besser wäre ein Warnlicht“, meint Roland. Dutzende Mütter und Väter begleiten ihre Kinder aus Sicherheitsgründen täglich selbst zur Kreuzung. Auch der Familienvater David Raneburger ist besorgt:

Seit über einem Jahr werden er und seine Mitstreiter regelmäßig bei der Stadt Lienz und der Bezirkshauptmannschaft vorstellig – von einem sicheren Übergang fehlt nach wie vor jede Spur.

Drei der betroffenen Väter setzen sich für die Sicherheit der Kinder ein: (v.l.) David Raneburger, Roland Pichler und Stefan Thaler-Maier.

Im Dezember 2019 kam vom Stadtbauamt die Info, dass man für die Anbringung eines Zebrastreifens die erforderliche Begutachtung in Auftrag gegeben habe. Das Ergebnis liegt nun vor, wie Bürgermeisterin Elisabeth Blanik im Gespräch mit Dolomitenstadt erklärt: „Der Gutachter des Baubezirksamtes, Hansjörg Pichler, kam zur Erkenntnis, dass dort deutlich zu schnell gefahren wird. Es braucht also nicht nur einen Zebrastreifen, sondern weitere Sicherheitsfaktoren, wie etwa ein oranges Signallicht.“ In Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft tüftle man derzeit mit dem Verkehrsplaner an der endgültigen Lösung, die einen geordneten Übergang ermöglichen soll. Eine Ampelanlage werde es nicht geben.

„Ich verstehe, dass es langwierig wirkt, bitte aber auch um Verständnis und Geduld. Die Behörden, darunter die BH Lienz, haben aufgrund der Entwicklungen in diesem Jahr alle Hände voll zu tun. Wir arbeiten aber schnellstmöglich an der Lösung“, so die Bürgermeisterin.

Auch jene Kinder und Jugendlichen, die mit dem Rad zur Schule fahren, müssen die gefährliche Kreuzung passieren.

Nicht nur den Schulkindern, die zu Fuß oder mit dem Bus unterwegs sind, würde ein sicherer Übergang helfen – nur wenige Minuten nachdem der Bus die Haltestelle verlassen hat, rollten dutzende Kinder aus der Mienekugel an die Kreuzung, die auf ihren Fahrrädern den Weg zur Schule zurücklegen und ebenfalls über die Zettersfeldstraße müssen.

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46 Postings bisher
isnitwahr

sehr geehrter Senf! wenn Sie mein Posting genau gelesen haben dann müssten Sie erkennen, dass ich nicht explizit die Jugend angesprochen habe, sondern wie beschrieben von der Jugend bis zur älteren Generation alle gemeint habe. ich weiß genau, dass unsere Jugend zunehmend in der Problematik im Umgang mit unserer Umwelt positiv heraussticht und unterstütze die Friday for Futures. Sie prangern an, dass man mit Frau Gertrude nicht sachlich diskutieren kann, aber viel mehr scheint, wenn man Ihre Postings auf Dolomitenstadt verfolgt, dass Sie immer das letzte Wort haben müssen. Das ist halt Vielen zu mühsam und sie antworten irgendwann nicht mehr, so wie auch ich auf Ihre Antwort auf dieses Posting meinerseits nicht mehr antworten werde. Frau Gertrude, schöne Grüße von mir, ich kann Sie sehr gut verstehen.

isnitwahr

Sehr geehrter Senf, leider kann ich Ihnen nicht direkt zu Ihren jeweiligen Postings antworten, deshab so: dem Müll hinterlassen nicht nur überwiegend die Älteren, das stimmt einfach nicht. gehen Sie doch einmal auf der dölsacher Seite des Debantbaches ins sog. Waidach. Da grillen die Jungen und bringen es zwar fertig, von den Bierdosen und Flaschen bis zum verpackten Grillfleisch alles mitzubringen, aber das Leerrgut und der Müll werden zurückgelassen, manche stellen den Müll zumindest noch gesammelt dort in Plastiktaschen ab. Daselbe Spiel beim Wandern, hier aber eher von der älteren Generation. Junge Eltern sitzen mit ihren Sprösslingen rauchend auf den Kinderspielplätzen und die gerauchte Tschigg landet am Boden - auf Kinderspielplätzen sollte neben dem bereits praktizierten Hundeverbot auch generelles Rauchverbot herrschen. Meine Enkelkinder sind schon mehrmals mit einem Tschiggstummel in der Hand aufgetaucht. Aber darum geht es in diesem Bericht gar nicht. Die Stadtgemeinde und die zuständige Behörde muss hier wirklich dringend reagieren, dass insbesondere die Kinder einen sicheren Weg haben, und zwar BEVOR etwas passiert und es Opfer gibt.

    anton2009

    ...@isnitwar: zu Ihren Äußerungen: auch hier gilt die in letzter Zeit viel strapazierte Eigenverantwortung und der Hausverstand!

    senf

    @isnitwahr: an sich gehts hier im bericht "sicherheit der kinder..."vom herrn wagner und nicht um die müllproblematik, denn frau @gertrude hat leider das thema verfehlt, ebenso so wie sie hier die situation am debantbach und an kinderspielplätzen kritisieren. vielleicht eröffnet herr dr. pirkner einen eigenen diskussionsblock zu diesem thema.

    ist denn die jugend wirklich so schlecht, wie manche sie schlechtreden? ich finde, die jugend ist heute in umweltfragen gebildeter als die wiederaufbaugeneration. generell finden sich aber in beiden altersklassen einige unbelehrbare, aber der apfel fällt ja nicht weit ...

    im vergleich konnte sich die frühere jugend freier bewegen, die heutige hat kaum noch spielraum und kann sich nur mehr nach regeln und normen bewegen. das hat man zum teil leider der alten egoistischen generation zu verdanken.

    die müllsituation am weg mienekugel-nussdorf ist halb so schlimm, wie von frau gertraud beschrieben und auch ihre darstellung am debantbach ist weit überzogen, denn beide örtlichkeiten sind mir zu gut bekannt.

    wenn sie sich damit nicht abfinden können, werden sie initiativ, zeigen sie zivilcourage und weisen sie die jungen auf fehlverhalten hin. sie können das auch gerne präventiv machen, die bürgermeister haben sicher genügend platz im dorfblatt.

    ich weiss, einfacher ist es, diese gesellschaftliche angelegenheit an die öffentliche hand zu schieben, wie hier hartnäckig gefordert!

    und jetzt können sich die nichtzustimmer untereinander gerne wieder mit hackerln beweihräuchern 😛

      Gertrude

      Senf, auch Sie als gebildeter Mensch werden lernen müssen, Meinungen anderer Menschen zu akzeptieren.

      Auch Sie sind nicht das Maß aller Dinge.

      senf

      es kam, wie es kommen musste. anstatt die angelegenheit sachlich zu diskutieren weichen sie nun aus und suchen ihre argumente im persönlichen. damit ist niemanden geholfen.

wolf_c

der traum vom -wohnenimehemalsgrünen-, das ideal des -häuschenmitmonsantogarten- wird durch die geschaffenen tatsachen persifliert; die gebaute umwelt, der öffentliche raum - vorwiegend den autos zugesprochen - wird zur physischen bedrohung; die allgemeinheit zahlt weiter brav die nun erforderlichen maßnahmen. gut so?

    senf

    lieber wolfi, warum hast du den führerschein gemacht, oder hast du ihn etwa gar nicht dermacht? sei einmal ehrlich!

schawlo

Wo sind denn hier bitte die NEOS lieber Herr Ebner,nicht kleckern sondern klotzen, dann könnte mal der Eindruck entstehen das unsere Politik auch mal mit Leistung überzeugt und nicht nur durch eine saftige Rechnung,

Ceterum censeo

Frechheit! Sie haben wohl nichts begriffen, Herr Sattmann. Ihnen gehört eine satte Ladung Farbe auf Ihr Schreibwerkzeug!

sattmann

In dieser Mustersiedlung sind eh alle Häuser weiß. Sollte ja noch einer der Häuselbauer Farbe übrig haben für einen Zebrastrefein...

Gertrude

Seit November 2019 wohne auch ich mit meinem Mann in der neuen Siedlung. Habe das Problem im März 2020 an die Stadgemeinde herangetragen und im Mai wurde mir vom Stadtbaumeister Seirer versichert, dass an einer Lösung gearbeitet wird.

Desweiteren habe ich drei Mal gebeten, am Mienekugelweg bis nach Nussdorf, einige Mülleimer anzubringen. Dieser Weg wird auch von vielen Spaziergängern und Radfahrern genutzt. Herr Stocker vom Wirtschaftshof hat es bis heute nicht der Mühe wert gefunden, mir auf meine Mail zu antworten. Eine große neue Siedlung ohne Müllbehälter?

Werde dranbleiben, bis es klappt. Als Bürgerin der Stadt bin ich keine Bittstellerin!

    rebuh

    na frau gertrude sie sind auch eine die alles auf den staat, wie bei den flüchtlingen, oder hier beim müll auf die gemeinde abschieben wollen. sie können ihr saftlflascherl oder papierl bis zu den tschicks ruhig mit nach hause nehmen zum entsorgen !

      isnitwahr

      da gibts auch noch andere Leute die sich da bewegen, nicht nur die Anwohner

      Gertrude

      Rebuh, Ihre unhöfliche Art möchte ich gar nicht diskutieren.

      Zum Thema Flüchtlinge möchte ich Ihnen nur sagen, dass ich seit 2015 Flüchtlinge ehrenamtlich betreue.

      rebuh

      @ isnitwahr, die dürfen ihn auch mitnehmen!

      Chronos

      Gertrude, meine Anerkennung und Respekt!

      Und @rebuh oder huber, Ihr Posting ist respektlos! Eine Entschuldigung an Frau Gertrude wäre angebracht…

    senf

    liebe gertrude, wenn du die laufende entleerung mit garantie übernimmst, spendier ich fünf eimer. plastik oder holz, grün oder orange? falls mülleimer aber deiner bequemlichkeit dienen sollen, gilt das angebot natürlich nicht!

    spaziergänger und radfahrer, die auf dieser strecke ihr jausensackerl verzehren, sollen ihren müll und unrat gefälligst wieder mit nach hause nehmen.

    mülleimer im freigelände sind seit jahrzehnten kein thema mehr. welch altmodische ansicht! @huber, geb dir recht!

      Gertrude

      Richtig, Mülleimer sind im Freigelände seit Jahrzehnten kein Thema mehr.

      Daher liegt der ganze Müll auch in der Natur! Habe lieber meine altmodischen Ansichten, bin damit nicht schlecht gefahren.

      senf

      @gertrude, es ist mühselig mit ihnen. die heutige generation wirft kaum müll weg, sie ist aufgeschlossen, informiert, sensibilisiert und macht das nicht. schlimmer sind einige der alte generation, die leider nicht in der lage sind, müll zu sortieren oder ordentlich zu entsorgen.

      warum machen sie immer andere zuständig? überquillende mülleimer, von wildtieren aufgewühlter müll oder vom wind in die landschaft verwehte verpackungen wird das endprodukt ihrer angekündigten "hartnäckigkeit" sein, falls der bauhofstocker nachgibt. das problem ist damit nicht gelöst!

      werden sie anders aktiv, starten sie eine säuberungsaktion. vielleicht mit einer schule, ihrer nachbarschaft, der pfadfindergruppe oder gar mit den von ihnen betreuten flüchtlingen. sie werdens nicht bereuen!

Macki

Vollkommen zu Recht fordern die betroffenen Bürger Hilfe und Lösung durch die Stadtgemeinde.

Es handelt sich jedoch nur um eines der vielen Probleme die die unnötige Erweiterung des Wohngebietes auf die Mienekugelseite nach sich zieht. Das hätten sich die Stadtpolitiker zuerst überlegen sollen. Denn das Verkehrsproblem in diesem Bereich (Nußdorferstraße) war bereits lange bekannt.

die angeblich geplante Einbahn in der Nußdorferstraße wird da auch nicht helfen. Planslosigkeit in Stadtamt pur.

    isnitwahr

    "die unnötige Erweiterung des Siedlungsgebietes", da werden Ihnen die Anwohner nicht zustimmen. Ich würde auch lieber in einem Häuschen mit Garten leben als mitten in der Stadt vielleicht noch ohne Balkon, womöglich noch in Miete, wobei hier schon eine Wohnung mit 60 m2 inkl. BK annähernd 800 Euro im Monat kostet. Und nein, ich wohne nicht in der Mienekugelsiedlung.

wolf_c

hoffnung ist zuwenig, moderne raumplanung und menschenfreundliche verkehrsplanung lieben die lienzer nicht ... sie bevorzugen parkplätze statt park und geniessen kreisverkehre und schneiden dafür bäume um und machen wiesen platt ... die auto gerechte umwelt ist der mehrheit wichtig ...

    bergfex

    Und es macht dich glücklich wenn du immer über die Autofahrer herziehen kannst ???

zniachtl

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen auch an den kommenden M-Preis Supermarkt denken, hinsichtlich Frequenz der Kreuzung.. oder wird da dann auch wieder ewig im Nachhinein rausgeschoben und geprüft..

Zekki

Nettes Zusatzfeature an der Kreuzung ist auch folgendes:

Wenn man von der Debant aus kommend zur Nußdorfer Straße die Kreuzung zu Fuß quert geht man erst rechts am Gehsteig und muss dann quer über die Kreuzung LINKS auf den Gehsteig. Kommt immer wieder zu netten Situationen. Entweder stehen die Fußgänger schon links am Radweg. Da freuen sich regelmäßig abbiegende Autolenker. Oder man quert direkt quer über die Kreuzung. In dem Fall freuen sich immer die Lenker, die gerade aus der Nußdorfer Straße kommen (häufig auch mit deutlich mehr als den vorgeschriebenen 30 kmh). War früher als kaum Autos in Richtung Debant am Radweg unterwegs waren kein Problem. Einfach vorher schon links auf den Radweg stellen und gerade queren. Mittlerweile mit Postverteilerzentrum und der neuen Siedlung biegen hier halt doch recht häufig Autos auf den Radweg ab. Da wird die Gesamtsituation besonders an Tagen mit starkem Verkehr / vielen Spaziergängern recht schnell unübersichtlich.

Hat man wohl auch bei der Planung übersehen ;)

Berta B

Eigentlich sollte es verpflichtend sein schon bei der Planung einer Wohnsiedlung in dieser Größe alle möglichen Verkehrskonzepte mit einbezubeziehen. Das selbe Problem gibt es schon in der Tristacherstrasse "Castro". Dort endstand auch eine große Wohnsiedlung wo weit und breit kein Schutzweg vorhanden ist.

    Macki

    Nicht nur die Schutzwege, die gesamte Straßeninfrastruktur fehlt und wird nicht geplant in Lienz. Überall werden nur schmale Zufahrtswege in die Siedlungen gebaut. Damit ist ua. keine anständige Wasserversorgung (die Hauptleitung in der öffentlichen Straße ist vom hinteresten Wohnblock oft weit weg, der Druck fehlt) möglich und bei Bränden kommt die Feuerwehr nur schwer zu. Ich bin gespannt wie man das Chaos an Wohnblöcken im Bereich Christoph-Zanon-Straße und Anna-Waldeg-Straße lösen will, wenn diese Siedlungen ganz zusammen wachsen und 1000 Menschen dort wohnen.

    F_Z

    mich würde interessieren wieviele der Nicht-Zustimmer jemals vor Ort in der Tristacherstrasse waren. Wie weit ist der Zebrastreifen von der Bushaltestelle entfernt? Viel mehr als die vorgeschriebenen 30m werdens wohl nicht sein.

    F_Z

    ups, ich miente natürlich die Zustimmer... 😬

Ceterum censeo

Die "Mühlen" unserer Behörden mahlen langsam. Zu langsam! Bis alle zuständigen Gutachter befragt wurden, hätte schon längst etwas passieren können. Dabei kann jeder (ich als Spaziergänger), der dort verkehrt, beobachten, dass der Übergang höchstgefährlich ist. Den Rasern kann man nur begegnen, indem ein Radarkasten - wie in der Pustertalerstraße - installiert wird. Bis es soweit ist, wird es wieder mehrere Gutachten brauchen. Zumindest eine mobile Messstation (hoffentlich ist sie nicht in Quarantäne!) sollte - als Soforthilfe - umgehend aufgestellt werden. Ist der für Verkehrsfragen in der Stadt zuständige Verkehrsausschuss noch in Ferien? War nur eine Frage. Die Stadt-Chefin soll Tempo machen. Zur Sicherheit - besonders unserer jüngsten - Bürger.

    senf

    anstatt fast jede zweite straße nun mit redarkästen zu bepflastern um abzukassieren, sollte man auch in den ortschaften im bezirk lienz an gefährlichen straßenabschnitten wie beischulen, altersheime oder anderen bereichen mit hohem unfallrisiko oder dreissigerbschränkungn moderne elektronische geschwindigkeitsanzeigen (speed/limiter displays) montieren, von denen auch einige mit echten radargeräten ausgestattet werden können.

    speed displays an schulgehwegen können auch mit zusatztafeln zur vorsicht mahnen in vielen städten und gemeinden haben sich geschwindigkeitsanzeigen als vorbeugung und intervention gegen raser durchgesetzt.

    mir fällt auf, dass es derartige vorrichtungen bereits in vielen orten in den nachbarbundesländern betrieben werden. im bezirk lienz scheint sich so etwas noch kaum ernsthaft herumgesprochen zu haben, hier setzt man immer noch auf andere überwachungsmethoden. vielleicht könnte man an der kreuzung zettersfeldstraße-nußdorferstraße ein beispiel setzen, weil ja dort nur die wenigesten autofahrer vom schulweg wissen.

    die papas haben recht, wenn er auf diesen misstand hinweisen und lösungen fordern!

beobachter52

2 Bodenschwellen, die zum wirklichen Tempo 30 zwingen - und in den "Stoßzeiten" in der Früh und zu Mittag 2 Schülerlotsen (die müssten sich doch bei etwas gutem Willen kurzfristig finden lassen) - bis die Behörde reagiert! Übrigens kann ich Franz nur Recht geben: Schon bei der Widmung hätte das kommende Problem der Statdverwaltung bewusst werden müssen - und da gab es noch kein Corona und "besondere Zeiten für die Verwaltung" ...

    F_Z

    ist da denn Tempo 30?

    steuerzahler

    Ein Schutzweg, mit Signalleuchte und nächtens gut ausgeleuchtet sollte reichen. Bodenschwellen sind vollkommen unnötig. Als erzieherische Maßnahme sollte anfänglich von der Polizei kontrolliert werden.

      steuerzahler

      Die Nichtzustimmer verstehe ich nicht. Kein Schutzweg, kein Warnsignal, keine Beleuchtung und wahrscheinlich auch keine Kontrollen?

    Ceterum censeo

    Auch in "besonderen Zeiten" muss man sich darauf verlassen können, dass die Zuständigen auf die Sicherheit der Bürger nicht vergessen. Also, keine Ausreden bitte! Handeln!

    Ceterum censeo

    Leider gibt es zwischenzeitlich auch "rasende Biker" in Überzahl. Seit Kurzem auf dem neuen "Trail" auf der Straße von Schloss Bruck talwärts. Und auf Radwegen. DieseTempobolzerei ist nicht cool, sodern gefährlich. Die superschnellen Bikes sollen mittels Kennzeichen - wie Mopeds - erfasst sein. Herr NR Hauser, oder Frau Bundesrat aus Matrei, werdet im Parlament in Wien aktiv.

      Zekki

      Brauchen die Ebikes, die mehr als 25 kmh mit Antrieb fahren können, nicht sowieso ein Taferl? Offiziell werden Ebikes mit 25kmh Maximalgeschwindigkeit oder Maximalleistung 600 Watt / 250 W Nenndauerleistung verkauft. Wenn die kaum tretend zu schnell vorbeifahren sind sie wie Mopeds zu behandeln und bräuchten dann vermutlich auch ein Taferl? Das müsst dann halt von den Behörden genauso wie Moped auch kontrolliert werden.

      (kurze Recherche: Wird einer der oben angeführten Werte (600 Watt Maximalleistung bzw. 250 Watt Nenndauerleistung bzw. 25 km/h Bauartgeschwindigkeit) überschritten, wird das Gefährt rechtlich betrachtet nicht mehr als Fahrrad sondern als Moped eingestuft. (verbunden mit z.B. Helmpflicht, Führerscheinpflicht und Haftpflichtversicherung usw.)

      Für Rennräder gibts vermutlich wieder Ausnahmen. Die dürften hier allerdings wohl eher zur Minderheit zählen.

    Kiew

    In Frankreich sind vor allem bei Schulen die Schutzwege mit Tempo 30 und Bodenschwellen gesichert. Jeder fährt entsprechend lqngsam. Wo ist das Problem? Übrigens gibt es auch in Frankreich im Winter Schneefahrbahnen!!

    bergfex

    Beim Gedanken an Bodenschwellen hast dir wohl sicherlich keine Gedanken über diesen Unsinn gemacht.

Franz Brugger

Sollte das nicht schon bei der PLanung der Siedlung auffallen?

    bergfex

    Es gibt eben Leute , die haben ein Hirn wie ein Jausensackl......um 9:00 schon leer.

    F_Z

    Vielleicht dachten die Planer ja auch dass der 125m entfernte Zebrastreifen reicht...