Rapid Lienz legt die Auswärtsschwäche ab

Kurioses Detail: Die Dolomitenstädter siegten im Dress ihres Gegners.

Rapid Lienz ist (vorerst) zurück in der Spur. Nach vier Niederlagen in den ersten vier Auswärtsspielen der Saison beendeten die Grünweißen gestern, Sonntag, den Auswärtsfluch mit einem Sieg gegen Ledenitzen.

Die Dolomitenstädter gingen gegen die Kärntner bereits nach 20 Minuten dank eines Treffers von Sven Lovric in Führung. Nachdem in den vergangenen Partien oft eine Führung leichtfertig vergeben wurde, schaffte es die Elf von Martin Lovric diesmal, nachzulegen: Sven Lovric erhöhte kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit mit einem Elfmetertor auf 2:0. In der 70. Minute vergab Ledenitzen die Chance auf den Anschlusstreffer, Senad Huseinbasic scheiterte vom Elfmeterpunkt.

Da schaut nicht nur Ledenitzens Senad Huseinbasic (links) verwundert: Der Rapidler Sven Lovric erzielt im Trikot der Kärntner einen Doppelpack für Lienz. Foto: Hermann Sobe

Lienz brachte die Führung souverän über die Zeit und feierte den ersten Sieg in der Unterliga West seit dem zweiten Spieltag. Der Auswärtserfolg gelang den Rapidlern kurioserweise aber nicht im eigenen Trikot: Weil die Osttiroler mit ihren weißen Heimdressen im Gepäck nach Kärnten kamen und Ledenitzen mit weißen Heimtrikots spielt, mussten die Hausherren kurzerhand ihre „zweite Wäsch“ an die Lienzer abtreten.

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