Bestand des Steinwilds in Tirol nimmt stetig zu

In diesem Sommer wurden bei einer Zählung 5.585 Stück Tiere erfasst.

Die Steinwild-Population in Tirol nimmt weiter zu. In diesem Sommer wurden bei einer Zählung 5.585 Stück Steinwild erfasst, informierte der Tiroler Jägerverband in einer Aussendung am Sonntag. 2010 waren es noch 4.175 Tiere gewesen.

Mehrere hundert Tiroler Jäger waren auch in diesem Jahr im Hochgebirge unterwegs und haben im Rahmen der landesweiten Steinwildzählung den Bestand erfasst. 1953 war die Steinwild-Wiederansiedlung gestartet, um den „König der Alpen“ wieder heimisch zu machen. „Trotz einiger Rückschläge, vor allem in Form von Krankheitszügen der Räude und Gamsblindheit, wurde das Ziel großflächig erreicht“, resümierte Peter Stecher, Steinwildreferent des Tiroler Jägerverbandes.

Gezählt wird das Steinwild alle fünf Jahre auf Ebene der einzelnen Kolonien. „Momentan gibt es in Tirol 20 Kolonien, verteilt über die Bezirke Landeck, Reutte, Imst, Innsbruck-Land, Innsbruck-Stadt, Schwaz und Lienz. Die kleineren Kolonien umfassen bis zu 100 Tiere und die größeren mehrere Hundert bis hin zu gar über 700 Stück Steinwild“, so Landesjägermeister Anton Larcher.

Steinwild-Kolonien gibt es auch in Osttirol. Sie können hunderte Tiere umfassen. Foto: APA
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