Corona: Ischgl setzt auf neue Technologien

Exzessive Kameraüberwachung und eine eigene Registrierungs-App werden eingesetzt.

In Ischgl setzt man auf neue Technologien, um ein umfassendes Sicherheitskonzept für die kommende Wintersaison umzusetzen. Der Tourismusverband und die Vorstände der Silvrettaseilbahn AG stellten am Dienstag zusätzliche Maßnahmen vor. Kameras sollen die Sicherheitsabstände überwachen und eine eigens für das Paznaun entwickelte App Registrierungen in Restaurants erleichtern. Zudem werde über ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen diskutiert.

Der Tiroler Skiort Ischgl (Bezirk Landeck) war im Frühjahr als Corona-Hotspot in die Negativschlagzeilen geraten. Nun würden zusätzlich zu den bereits im August veröffentlichten Maßnahmen weitere Vorkehrungen getroffen, kündigten die Vorstände des TVB und der Silvrettaseilbahn AG an.

700.000 Euro habe die Silvretta Seilbahn AG in den vergangenen Wochen in Hygiene- und Sicherheitsstandards investiert. Im August hatten die Verantwortlichen bereits Kaltvernebelungsgeräte zur Desinfektion von Kabinen und viel frequentierten Plätzen, als MNS nutzbare Schlauchschals und umfassende Test- und Informationskonzepte vorgestellt. „Dieses Bündel an Maßnahmen untermauert unseren Anspruch, eine der sichersten Destinationen im Alpenraum zu sein“, betonte Alexander von der Thannen, TVB-Obmann, abermals.

Außerdem solle der Partytourismus mit Blick auf die qualitätsvolle Weiterentwicklung des Wintersportangebots eingedämmt werden, betonten der TVB-Vorstand Alexander von der Thannen und Markus Walser, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG. Es werde dieses Jahr deshalb weder Après-Ski in der bisher bekannten Form noch das traditionelle Opening-Konzert geben.

In Vorbereitung sei außerdem ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, das sowohl für den Ort als auch das Skigebiet gelten solle. Die Saison in Ischgl startet am 26. November, Galtür folgt am 5. Dezember, Kappl und See am 18. Dezember.

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