361 Corona-Neuinfektionen seit gestern in Tirol

Acht Patienten auf der Intensivstation. Bezirkshauptleute raten von Familienfeiern ab.

In Tirol sind mit Stand Freitagnachmittag 2.279 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Donnerstagabend kamen 361 Neuinfektionen hinzu, gleichzeitig waren im selben Zeitraum 77 weitere Menschen wieder genesen. 107 Infizierte befanden sich in Spitalsbehandlung – um zwölf mehr als am Donnerstag. Die Lage auf den Intensivstationen blieb indes trotz stark steigender Infektionszahlen stabil: Weitere acht Corona-Patienten wurden dort behandelt.

Sowohl das Gros der Patienten auf den Normalstationen mit 45 als auch jener auf den Intensivstationen mit sechs wurden an der Innsbrucker Klinik betreut. 280.703 Testungen wurden bis dato im Bundesland durchgeführt. Die meisten Covid-Fälle wies nach wie vor der „rote“ Bezirk Innsbruck-Land mit 653 auf, gefolgt von der gleichfarbigen Landeshauptstadt Innsbruck mit 644. Dahinter folgte der seit Donnerstag ebenfalls auf Ampel-Rot geschaltete Bezirk Schwaz mit 384.

Indes richteten die Tiroler Bezirkshauptleute einen Appell an die Bevölkerung, auf größere Familientreffen besonders rund um Allerheiligen und Allerseelen zu verzichten. „Die Situation ist ernst, die Infektionszahlen steigen derzeit rasant an. Um diese Entwicklung zu bremsen, ist die Eigenverantwortung aller gefragt – jeder und jede kann einen Beitrag zum gegenseitigen Schutz der Gesundheit leisten“, hieß es. Auf den gemeinschaftlichen Besuch der Friedhöfe und Gräber sollte möglichst verzichtet werden.

In Südtirol waren mit Stand Freitagvormittag 2.313 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem Vortag kamen 269 Neuinfektionen bei 2.824 untersuchten Abstrichen hinzu, fünf Menschen konnten im selben Zeitraum wieder für gesund erklärt werden. Die Zahl jener, die mit oder an Covid-19 verstarben, blieb unverändert bei 296. In den Spitälern mussten 96 Corona-Patienten auf der Normalstation behandelt werden, acht benötigten intensivmedizinische Betreuung.

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