Neue Großkaserne um 120 Millionen Euro für Villach

Die Planungen sollen im kommenden Jahr beginnen. Fertigstellung bis 2024.

In Villach wird das lange diskutierte Projekt einer Großkaserne nun tatsächlich Realität. Endgültig fixiert wurde die 120 Millionen Euro schwere Investition heute, Freitag, im Rahmen eines persönlichen Gesprächs zwischen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landeshauptmann Peter Kaiser und Villachs Bürgermeister Günther Albel in Villach. Die Planungen sollen im kommenden Jahr beginnen, das gesamte Projekt bis 2024 verwirklicht werden.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Ich freue mich, dass wir im Einvernehmen mit dem Land Kärnten und der Stadt Villach diese moderne Großkaserne errichten können. Die geplante Investition in den Standort beträgt in etwa 120 Millionen Euro und wir stellen damit sicher, dass diese neue Großkaserne unter Einhaltung höchster bautechnischer und ökologischer Standards errichtet wird. Ich danke dem Land und der Stadt für diese großartige Zusammenarbeit und freue mich, die neue Kaserne noch in der laufenden Legislaturperiode eröffnen zu dürfen“.

In Villach wurden nicht nur Kasernenpläne fixiert, sondern auch 230 Rekruten angelobt – coronabedingt ohne Publikum. Von links: Kärntens Militärkommandant Walter Gitschthaler, Landeshauptmann Peter Kaiser und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Foto: Land Kärnten

„Was lange währt, scheint nun tatsächlich gut zu werden“, zeigt sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser erleichtert und erfreut über die nun mit einem konkreten Planungs- und Baustart versehene fixe Zusage von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner für einen Kasernenneubau in Villach. Wir haben uns gemeinsam mit Bürgermeister Günther Albel konsequent und über lange Zeit für diesen dringend notwendigen Neubau eingesetzt. Dass, nach dem kürzlich fixierten 100 Millionen Euro umfassenden Neubau der Justizvollzugsanstalt in Klagenfurt, nun auch dieses Millionenprojekt in Villach Realität wird, ist für Kärnten in mehrfacher Hinsicht und gerade angesichts der coronabedingten schwierigen Zeit von besonderer Bedeutung“, so Kaiser, der auf die mit diesen großen Investitionen verbundenen Arbeitsplätze und die Bedeutung für die heimische Wirtschaft aufmerksam macht.

Vor allem freue er sich für die Soldatinnen und Soldaten: „Sie stehen in jeder Situation, bei jedem Wetter der in Kärnten lebenden Bevölkerung helfend und schützend zur Seite. Das haben sie in den letzten Jahren in vielen Katastropheneinsätzen und Krisensituationen wie der Coronapandemie bewiesen. Ein Danke allein reicht da nicht aus. Sie müssen auch darauf vertrauen, dass ihnen die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen, die beste Ausbildung und nicht zuletzt eine entsprechende moderne Unterkunft zur Verfügung stellt“, so Kaiser.

„Es freut mich, dass die Pioniere nun eine Kaserne erhalten sollen, die ihrer wertvollen Arbeit gerecht wird. Das jahrelange, gemeinsame Drängen von Land Kärnten, Stadt Villach und Militärkommando Kärnten für diesen Ausbau ist bei der Bundesregierung endlich auf fruchtbaren Boden gefallen. Villach wird damit auch künftig eine starke Garnisonsstadt bleiben“, so der Villacher Bürgermeister Günther Albel.

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