Hälfte der gemeldeten Kärntner Normalbetten belegt

Bei Intensivbetten ist die Auslastung weiter gering. Nun auch fixe Teststation in Hermagor.

Mit 97 Neuinfektionen ist die Anzahl der Covid-19-Fälle in der Kärntner Statistik am Dienstag auf 586 gestiegen. Eine Spitalsbehandlung benötigten 53 Patienten, davon lagen drei auf der Intensivstation, berichtet der Landespressedienst. Da die Zahl der Hospitalisierungen steigt, wird nun daran gearbeitet, Kapazitäten in den Spitälern für Corona-Patienten freizumachen. Laut AGES-Dashboard war die Hälfte der als verfügbar gemeldeten Normalbetten für Covid-19-Patienten belegt.

Bei den Intensivbetten war die Auslastung vorerst weiter gering. Vonseiten des Landespressediensts hieß es, dass deshalb nun schrittweise die Kapazitäten für Covid-19-Patienten erhöht werden sollen. Dazu führe man aktuell Gespräche, Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner (SPÖ) werde voraussichtlich am Mittwoch bekanntgeben, welche Maßnahmen gesetzt werden sollen, um Engpässe zu verhindern. Ein weiterer Anstieg von Hospitalisierungen und auch bei Intensivpatienten wurde erwartet.

Im Coronavirus-Koordinationsgremium wurde am Dienstag wie angekündigt ein Grundsatzbeschluss zum Ankauf von Antigen-Tests gefällt. Diese sollen, wenn geliefert, vorerst als Unterstützung bei Verdachtsfällen eingesetzt werden, weil sie nur bei Patienten mit Symptomen valide Ergebnisse liefern. Die genaue Teststrategie soll ebenfalls am Mittwoch von Prettner, als Gesundheitsreferentin die zuständige Politikerin, präsentiert werden.

Von den neu hinzugekommenen Coronavirus-Infizierten entfallen einige auf die drei Klagenfurter Pflegeheim-Cluster. Die Kindergarten-Cluster in Globasnitz und Gallizien galten hingegen als „abgeschlossen“.

Am Dienstag haben in den Bezirken Völkermarkt und Hermagor fixe Coronavirus-Teststationen den Betrieb aufgenommen. Nur der Bezirk Feldkirchen fehlt noch, dann gebe es in allen Bezirken Stationen, hieß es seitens des Landespressediensts. Beim Contact Tracing helfen in Kärnten aktuell 22 Bundesheer-Soldaten mit. Mit den Personalressourcen – in den Gesundheitsämtern wurden auch schon einige Arbeitslose angestellt – laufe es aktuell sehr gut.

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