Nicht alle Osttiroler Gemeinden unterstützen Aguntum

24 von 33 Gemeinden haben heuer eine Förderung an den Verein überwiesen.

Vor einiger Zeit wurde im Osttiroler Gemeindeverband der Beschluss gefasst, den Verein „curatorium pro agunto“ und damit das Museum in der ehemaligen Römersiedlung finanziell zu fördern. Zum Jahresende durften sich die Verantwortlichen um Obmann Leo Gomig regelmäßig über Zuschüsse aus allen 33 Gemeinden freuen. Doch damit scheint nun Schluss zu sein.

Wie die Lienzer Bürgermeisterin nach der Stadtratssitzung im Oktober berichtete, würden nicht mehr alle Kommunen ihren Beitrag leisten. Nachgefragt bei Leo Gomig, bestätigt dieser Blaniks Information. „Bisher haben heuer 24 Gemeinden die Förderung an uns überwiesen“, so der Vereinsobmann. Er will keine Auskünfte darüber geben, wer die Zahlungsverweigerer sind. Auch einfordern will er das Geld nicht: „Wir sind um jeden Euro dankbar, weil uns das ungemein hilft. Wir werden aber niemanden dazu zwingen, uns zu fördern.“ Immerhin: Bis Jahresende haben die restlichen Gemeinden Zeit, doch noch zum Erlagschein zu greifen.

Leo Gomig will nicht um Förderungen betteln, ist aber um jeden Euro für den Verein „curatorium pro agunto“ dankbar. Foto: Brunner Images

Die Förderungen für Aguntum nehmen mit zunehmender Distanz der jeweiligen Gemeinde zur Kulturstätte ab. Lienz leistet heuer einen Beitrag in Höhe von rund 9.000 Euro. In der Dolomitenstadt entspricht das pro Einwohner etwa 73 Cent. Der Verein „curatorium pro agunto“ fördert die Erforschung, Erhaltung und Aufschließung des archäologischen Erbes von Aguntum und Lavant.

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7 Postings bisher
Spanidiga

@senf...was den wolf betrifft...hast du sowas von recht...nur ein Störenfried !!!

Spanidiga

@wolf_c mal auch gesagt....dem Stursinn eines Hr. Gomig verdankt man aber auch eventuelle bessere Entwicklungen..hört man auch andererseits...wird ja teilweise der gleiche Machtwahn wie anderen ewigen Sesselklebern (Altenweisl usw.) nachgesagt. Ohne Zweifel aber sicher auch die Römerstadt einiges zu verdanken hat.

wolf_c

der umgang mit geschichte und tradition scheint sich in osttirol eher auf musikfeste und zeltfeste zu beschränken; die tiefe des kulturbewußtseins hier dürfte in etwa dem einer ameise entsprechen; ohne den formidablen einsatzes von gomig hätten wir wahrscheinlich ein weiteres kaufhaus mit parkplatz verwirklicht, statt der einzigen römerstadt tirols, aber vielleicht hätte dies den römern sogar gefallen?

    senf

    herr wolf, es scheint dir sichtlich spass zu machen, die osttiroler und speziell die lienzer bevölkerung hier im forum nach deinem gutdünken zu verarschen. du soltest dich therapieren lassen, oder wieder in deine alte heimat zurückkehren!

Staudinger

Was bringt es auch den Gemeinden im hintern Iseltal oder irgendwo im Oberland wenn Sie in Aguntum investieren. Mich wundert das es überhaupt so viele Gemeinden sind weil es eigentlich nur ein paar Gemeinden rund um Aguntum etwas davon haben.

    freekit78

    was bringt mir der dolomitenmann oder skiweltcup in lienz wenn ich nicht von dort komme oder ein cafe habe?

freekit78

traurig..