Das Lienzer Rathaus wird auch heuer zum adventlichen Kunstkalender. Foto: Stadt Lienz/Lenzer

Das Lienzer Rathaus wird auch heuer zum adventlichen Kunstkalender. Foto: Stadt Lienz/Lenzer

Kunst an der Liebburg und in den Geschäften

Die Originale des Adventkalenders werden in Schaufenstern der Altstadt gezeigt.

Seit 23 Jahren verwandelt sich das Rathaus von Lienz – das zufällig eine Fassade mit exakt 24 Fenstern hat – in einen überdimensionalen Adventkalender. In den Fenstern hängen Reproduktionen von Kunstwerken, deren Originale von ihren Schöpfern und Schöpferinnen gespendet und Anfang Jänner bei einer Auktion im Rathaus versteigert werden. Die Pandemie verändert den gewohnten Ablauf dieser adventlichen Attraktion, die vom Stadtmarketing Lienz gemeinsam mit dem Serviceclub Round Table 22 Lienz durchgeführt wird.

Die Montage der großflächigen Reproduktionen, die am Donnerstag, 19. November über die Bühne ging, folgte noch den bisherigen Gepflogenheiten. Fotos der Bilder und Skulpturen wurden bei der Firma Durst großformatig ausgedruckt, von Mitarbeitern des Städtischen Wasserwerks in Spezialrahmen montiert und mit der Drehleiter der Feuerwehr in die Fensterrahmen der Liebburg eingesetzt.

Das tägliche Ritual der feierlichen Fensteröffnung mit Moderation und Livemusik wird heuer allerdings dezent über die Bühne gehen und wie der Adventmarkt praktisch ohne Publikum vor Ort stattfinden. Dolomitenstadt.at wird – wie jedes Jahr – pünktlich am Tag der Enthüllung die Bilder und die Künstler online präsentieren und auch die 24 Geschäfte anführen, in deren Auslage man parallel zur Kalenderpräsentation jeweils die Originalbilder bewundern kann. Für Kunstliebhaber, die sich an der Auktion am 5. Jänner beteiligen möchten, ist das eine erste Gelegenheit, die Werke zu studieren.

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