Urnengang in Kärnten unter erschwerten Bedingungen

Gang ins Wahllokal nur mit FFP2-Maske und eigenem Kugelschreiber möglich.

Eine Woche ist es noch bis zu den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Kärnten. Der Urnengang findet diesmal unter erschwerten Bedingungen statt, der Gang ins Wahllokal ist nur mit FFP2-Maske und eigenem Kugelschreiber möglich. Die Zahl jener, die schon vorab mit Wahlkarte ihre Stimme abgegeben haben, ist gegenüber vergangenen Wahlen enorm gestiegen, manche Gemeinden mussten sogar Formulare nachbestellen.

Aufgrund des hohen Anteils an Wahlkarten rechnet man in den größeren Städten sogar damit, dass möglicherweise am Sonntagabend noch keine Wahlergebnisse vorliegen werden. Die Wahlkarten dürfen erst nach Wahlschluss aufgeschlitzt und ausgewertet werden. Laut Auskunft von Gerhard Jesernig, Leiter der Landeswahlbehörde, sollte überhaupt erst mit dem Auszählen der Wahlkarten begonnen werden, wenn die Sprengelergebnisse vorliegen: „Auf jeden Fall muss aber abgewartet werden, bis das letzte Wahllokal in der Gemeinde geschlossen ist.“

In Klagenfurt stellen sich zehn Kandidatinnen und Kandidaten der Wahl, in Villach sind es acht. In Spittal gibt es sechs Bewerber, ebenso in Krumpendorf bei Klagenfurt.

Der Wahlkampf ist im Vergleich zu früheren Jahren sehr reduziert. Die Zahl der Plakate hält sich in Grenzen, Hausbesuche finden kaum bis gar nicht statt. Die Bauernmärkte am Samstag sind angesichts des Veranstaltungsverbots eine der wenigen Möglichkeiten für die Kandidaten, auf das Wahlvolk zu treffen. War beispielsweise der Benediktinermarkt in Klagenfurt bei vorangegangenen Wahlkämpfen an Samstagen stets Großkampfzone, so zeigte sich heuer beim APA-Lokalaugenschein aber ein anderes Bild: Sämtliche Spitzenkandidaten waren zwar auf den Beinen, mieden aber die Enge des Marktes. Zu finden waren sie entlang der Nord-Süd-Achse quer durch die Innenstadt, beginnend beim Einkaufszentrum City Arkaden bis hin zum Lindwurm am Neuen Platz.

Die Arbeit von
dolomitenstadt.at unterstützen

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.

Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!

Sie möchten dolomitenstadt.at unterstützen?

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren