Mutationsverdacht verlängert Quarantäne für Kärntner

Infizierte der britischen Variante werden am achten Tag der Quarantäne erneut getestet.

In Kärnten soll die Empfehlung des Bundes, die Quarantäne-Dauer bei Verdacht auf Corona-Mutationen von zehn auf 14 Tage zu verlängern, im Laufe der Woche umgesetzt werden. Wie Gerd Kurath vom Landespressedienst auf APA-Anfrage mitteilte, reichen bei den besonders infektiösen Mutationen zehn Tage Quarantäne oft nicht aus. Vorerst laufen noch Gespräche mit Bezirksbehörden und Gesundheitsministerium, ab Donnerstag soll die neue Regelung exekutiert werden.

Für Kontaktpersonen ohne Symptome soll es die Möglichkeit geben, am zehnten Tag einen PCR-Test zu machen. Wenn dieser negativ ist, endet die Quarantäne vorzeitig.

Wie Kurath erklärte, wird bei Mutationsverdacht inzwischen auch in mehreren Bezirken öfter getestet. Für den Hotspot-Bezirk Hermagor wurde die Praxis eingeführt, Infizierte der britischen Variante am achten Tag der Quarantäne erneut zu testen und die Absonderung bei Bedarf zu verlängern. Dies habe sich bewährt, inzwischen gehen mehrere Kärntner Bezirke so vor, sagte Kurath.

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