Kaiser will Hermagor-Maßnahmen teilweise beenden

Die AGES meldete am Montagnachmittag eine Inzidenz von 288 für den Bezirk.

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat am Montag vor Journalisten angekündigt, einen Großteil der Corona-Maßnahmen für den Bezirk Hermagor am Mittwoch, 24.00 Uhr, zu beenden. Er habe die Bundesregierung und die anderen Landeshauptleute darüber informiert, sagte Kaiser. Ob auch die Ausreisekontrollen auslaufen sollen, sagte er nicht. Offiziell wird darüber am Dienstag im Koordinationsgremium des Landes beraten.

Die Verordnung des Landeshauptmanns, der zufolge aus dem Bezirk Hermagor nur ausreisen darf, wer einen negativen Coronatest oder eine Bestätigung für eine kürzlich durchgemachte Erkrankung vorlegen kann, ist bis Mittwoch, 18. März, befristet. Wird sie nicht verlängert, läuft sie aus. Einem Erlass des Gesundheitsministers zufolge, muss die Testpflicht aufrecht bleiben, bis die Inzidenz nachhaltig (für zehn Tage) unter 200 gefallen ist. Die AGES meldete am Montagnachmittag eine Inzidenz von 288 für den Bezirk Hermagor. „Wir gehen davon aus, dass Kärnten die Vorgaben des Erlasses einhalten wird“, hieß es am Montag auf APA-Anfrage aus dem Gesundheitsministerium.

Kaiser hatte vergangene Woche gegen die Auflagen für das Auslaufen der Ausreise-Testpflicht protestiert. Auch am Montag meinte der Landeshauptmann, Zahlen dürften nicht alleinige Entscheidungsgrundlage sein.

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