Beruf und Familie zu vereinbaren, ist für Frauen eine große Herausforderung. Foto: Adobe Stock

Beruf und Familie zu vereinbaren, ist für Frauen eine große Herausforderung. Foto: Adobe Stock

Hoher Aufholbedarf bei Finanzrealität der Frauen

Auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit steht die Lienzer Sparkasse Frauen fest zur Seite.

Traurige Realität: Mit den Finanzen der Frauen in Österreich steht es nicht zum Besten. Im Vergleich zu Männern verdienen Frauen um 20,4 Prozent weniger. Die durchschnittliche Alterspension liegt nur bei 1.064 Euro im Monat – das ist deutlich unterhalb der Armutsgrenze. Die vielen Faktoren, die Frauen schlechter stellen, führen leider dazu, dass man sich Sorgen machen muss. Angesichts der 384.035 in Tirol lebenden Frauen sollten wir uns diesen Problemen aktiv stellen. Bernhard Gugganig, MBA, Vorstand der Lienzer Sparkasse: „Frauen, die Kindererziehung übernehmen und in der Folge weniger Versicherungsjahre haben, tragen noch immer das volle Risiko einer niedrigeren Pension und eines höheren Armutsrisikos.“

Anders gesagt: Frauen erhalten im Schnitt um 42 Prozent weniger Pension als Männer. „Gerade vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Lebensläufe mit langen Karenzzeiten und Teilzeitarbeit müssen sich Frauen finanziell besser aufstellen, um für die Zukunft vorzusorgen. Wichtig ist, dass sie sich selbst um ihre finanzielle Gesundheit kümmern. Zudem sollten sie sich angesichts einer Scheidungsrate von über 40 Prozent in Österreich auch nicht zu sehr auf den Partner verlassen“, warnt Gugganig.

Die Vorstände der Lienzer Sparkasse, Martin Bergerweiß (links) und Bernhard Gugganig. Foto: Lienzer Sparkasse

Finanzielle (Un)abhängigkeit
Laut einer aktuellen Studie von IMAS im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen ist 76 Prozent der Tirolerinnen eine finanzielle Unabhängigkeit von ihrem Partner, ihren Eltern und Kindern „sehr wichtig“. Bei den Männern sehen das nur 63 Prozent so. Mag. (FH) Martin Bergerweiß, Vorstand der Lienzer Sparkasse: „Gleichzeitig sind Frauen deutlich häufiger auf eine finanzielle Unterstützung durch ihre Familie angewiesen.“ Während bei den Frauen für 40 Prozent finanzielle Zuwendungen notwendig sind, sind es bei Männern nur 14 Prozent. Unterschiede gibt es auch, wofür Männer und Frauen sparen. Während Frauen am häufigsten Geld für ihre Kinder und Enkelkinder beiseitelegen, sparen Männer häufiger Geld für ihre Partnerin.

Frauen setzen auf Sicherheit
Sparen ist bei den Tirolerinnen tief verankert. Bei der Produktauswahl zeigt sich ein Geschlechterunterschied. Frauen bevorzugen mehr Sicherheit bei der Geldanlage, während Männer risikoreicher unterwegs sind. Die Tirolerinnen greifen trotz Nullzinsphase und Inflation vor allem zu Sparbuch, gefolgt vom Bauspar-Vertrag und Lebensversicherungen. Wertpapiere nutzen laut Studienergebnissen nur 31 Prozent der Frauen. Martin Bergerweiß: „Erfreulich ist, dass es hier mittlerweile ein großes Umdenken gibt. Die Tirolerinnen erkennen, dass in einer Niedrigzinsphase wertvolles Geld auf dem Sparbuch an Wert verliert. Auch hier kann ich nur raten, die hervorragenden Beratungsleistungen in der Lienzer Sparkasse anzunehmen.”

Mehr Infos: www.sparkasse.at/lienz

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