Innovation Award: Schnittgut einfach entleeren

Die „Automatische Schnittgut Entleerung“ für den Rasenmäher soll bei Gartenarbeit unterstützen.

Seit einigen Wochen laufen die Einreichungen für den Osttiroler „Innovation Award“ der Arbeitsgemeinschaft „Vordenken für Osttirol“. Wir stellen alle eingereichten Projekte vor.

Ein großer Garten beschert unglaubliche Freude, bedeutet aber auch einiges an Arbeit. So stand Michael Rohracher wie viele Gartenbesitzer und Betreuer von Gartenanlagen vor einem Problem: Selbst wenn er für große Teile seines Gartens einen Mähroboter einsetzen kann, ist es immer wieder notwendig, an einzelnen Stellen wie beispielsweise an den Rändern des Gartens mit einem Motormäher nachzuhelfen. Das Ausleeren des Fangsackes für das Schnittgut ist bei herkömmlichen Rasenmähern relativ anstrengend, vor allem für Menschen mit Rückenbeschwerden.

Der gebürtige Lienzer hat an der Technischen Hochschule in Wien Maschinenbau und Vermessungswesen studiert und daher kurzerhand eine Lösung kreiert: die „Automatische Schnittgut Entleerung“. Die Vorrichtung könnte von Rasenmäher-Herstellern übernommen werden, kann mit etwas handwerklichem Geschick aber auch selbst gebaut werden. Der Fangsack wird adaptiert, sodass er über eine Seil-Vorrichtung geöffnet werden kann. Eine Luke im Boden oder eine Rampe ermöglichen es folglich, das Schnittgut mit einem Handgriff zu entleeren. Die Angelegenheit ist schnell, sauber und schmerzfrei erledigt.


Im Zuge des Innovation Award 2021 sucht die Arbeitsgemeinschaft „Vordenken für Osttirol“ nach konkreten Ideen und Projekten mit Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung und direkten Nutzen für Osttirol. Bis 16. April kann man Projekte einreichen. Aus den sozialen und wirtschaftlichen Projektideen, die die Region beleben sollen, werden von einer Fachjury drei Hauptpreise ausgewählt und prämiert. Dolomitenstadt.at stellt die Projekte in einer Mini-Serie vor, einfach hier klicken.

Informationen zum Ideenwettbewerb finden sich auch auf der Website von Osttirol Leben.

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