Causa Walder: Köll und Hibler blasen zum Gegenangriff

Jetzt wird Walders Berechtigung zur Erbringung ärztlicher Leistungen im BKH Lienz hinterfragt.

Wie heute berichtet, hat das Landesgericht Innsbruck einem Ansuchen des Arztes und Virologen Gernot Walder entsprochen und dem Matreier Bürgermeister und Gemeindeverbandsobmann Andreas Köll vorläufig untersagt, diverse Anschuldigungen gegen Walder zu verbreiten. Köll hatte seine – von Walders Anwältin Stefanie Lugger als „ehrenrührig und rufschädigend“ klassifizierten – Anwürfe gegen den Arzt in einem seitenlangen Schreiben an Medien und politische Mandatare geschickt. Die Kleine Zeitung und ein weiteres, mit Köll verwandtschaftlich verbundenes Lokalmedium hatten den Text sogar wörtlich zum Download angeboten. 

Nur wenige Stunden nachdem Walders Anwältin diese Einstweilige Verfügung als „Etappensieg“ bezeichnete, konterte Kölls Anwalt und früherer ÖVP-Bürgermeisterkollege Hannes Hibler mit einer Attacke auf Walders Berechtigung, überhaupt für das BKH Lienz tätig zu sein. Der Schachzug lässt tief blicken, immerhin geht es um fachlich unbestrittene Leistungen des weit über Osttirol hinaus anerkannten Virologen und Hygienikers mitten in einer Pandemie. 

Hibler und Köll drohen, von Walder das Honorar für diese Leistungen zurückzufordern, weil seine beiden Gesellschaften die „Dr. Gernot Walder GmbH, Hygiene und medizinische Mikrobiologie“ („Hygiene GmbH“) und die „Dr. Gernot Walder GmbH, Ärzte für Allgemeinmedizin“ („Allgemeinmedizin GmbH“) (noch) nicht als Gruppenpraxis in die Ärzteliste der Tiroler Ärztekammer eingetragen seien. Das bestätigt die Tiroler Ärztekammer auf eine Anfrage Hiblers, der in Richtung von Walders Rechtsvertretung ätzt: „Der ‚Etappensieg‘ Walders ist nur ein vorläufiger, er kann sich auch als ‚Pyrrhussieg‘ herausstellen.“ 

Walder-Anwältin Stefanie Lugger lässt sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Sie bezeichnet Hiblers Vorstoß als „Nebelgranate“ und „alles in allem sehr künstlichen Versuch einzuschüchtern“. Die Laborgesellschaft sei gar nicht zum Zweck des Betriebs einer Gruppenpraxis errichtet worden, sondern als Trägergesellschaft eines Labors. Dass die GmbH der ärztlichen Gruppenpraxis nicht in die Ärzteliste eingetragen sei, „mag stimmen, ist aber für das Verfahren gegen Bürgermeister Köll irrelevant, weil diese nicht Prozesspartei ist“, sagt Lugger.

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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22 Postings

hinter dem vorhang

wie in den postings zu lesen sind die osttiroler politiker und ex politiker unten durch. ich hoffe die wähler vergessen das nicht am wahltag! jetzt sich aufregen und dann wieder die gleichen wählen hat auch keinen sinn .

 
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    Osttirolbeobachter

    Meine Stimme gibt es für die ÖVP nicht. Weder bei den Kommunalwahlen, noch bei den Landtagswahlen und auch auf Bundesebene nicht. Sie haben es mit ihrer Freunderlwirtschaft übertrieben. Die Partei ist zu erfolgsverwöhnt und der Meinung, sie werden immer und immer wieder gewählt, ganz egal für wie dumm sie die Bevölkerung verkaufen. Das Ergebnis wird ihnen hoffentlich bei den nächsten Wahlen präsentiert.

     
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      bergfex

      Dein Wort in des Wählers Ohr....oderso ähnlich.

       
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    Muehle

    Das wäre natürlich zu hoffen. Allerdings bilden Onlineforen keinen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab. Hier kommentieren ja vor allem politisch interessierte.

     
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dobui

Oppositionsparteien und Medien haben nun die Aufgabe herzauszufinden, was diese Aktion kostet und wie man das Geld anders einsätzen hätte können (Intensivbetten, Prämie für Pflegepersonal,...).

 
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Osttirolbeobachter

Ist diese neuerliche Attacke gegen Dr. Walder ein Alleingang des Verbandsobmannes oder haben dieser Vorgangsweise wieder alle Mitglieder des Gemeindeverbandsausschusses (BGM, Primar, ...) einstimmig zugestimmt? Wäre interessant.

 
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Chronos

Köll und Hibler - einfach peinlich und beschämend!

Klar, dass ein Rechtsanwalt sich für seine Klienten voll einsetzt, schließlich verdient Hibler gutes Geld mit prozessieren, aber das ist direkt lächerlich! Die Ärztekammer ist ein Nebenschauplatz. Falls ich das richtig sehe, ist das eine Retourkutsche von Köll und hat mit dem eigentlichen Verfahren am LG in Innsbruck nichts zu tun.

Geht´s noch tiefer? Bei Köll nicht ausgeschlossen…

 
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webe

ist das jetzt echt, dieses alt-herren-kabarett?? zwei alte herren auf der bühne ......... der eine sinniert über fehlende grundlagen für einen auftrag, an dessen vergabe er wohl maßgeblich beteiligt war und kommt jetzt drauf, dass bei der vergabe offensichtlich schlampigst gearbeitet wurde ......... der andere vermengt unterschiedliche verfahren, welche miteinander aber auch schon gar nichts zu tun haben, zu einem und will damit druck erzeugen ......... beides zeugt von enormer fachkenntnis

 
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karlheinz

Ich verstehe das Handeln von Köll und Hilbler so, als wenn man mit einem Auto im Schlamm stecken bleibt und je mehr man Gas gibt, um so tiefer gräbt man sich hinein. Jeder, der da mit hilft das Gefährt zu befreien, bekommt üblicher Weise meistens auch "Dreck" ab ! Hoffentlich kapieren dies die BEIDEN und ziehen nicht auch andere mit ins Lächerliche ! Außerdem haben wir bis jetzt in dieser Zeit nicht den Köll, SONDERN den Walder gebraucht !!

 
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schnuffi

Schreibe dies an beide klagenden Parteien. Die Einzigen die sich bei so einer Meinungsverschiedenheit freuen, sind die Geldtaschen der Anwälte! Keiner der Juristen wird nachgeben. Seid´s Männer und diskutiert´s das in einer ruhigen Minute bei einem Bier aus und dann isses auch gut. Alles andere ist völlig für´n Hugo und hilft niemanden!!!! Die Osttiroler Bevölkerung hat von den ganzen Ungereimtheiten genug! Danke! ☺

 
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    steuerzahler

    So habe ich das auch immer wieder mal gemacht und das funktioniert meistens recht gut. Allerdings nicht mit allen Streithanseln und ich bin ziemlich sicher, daß K.A. zu so einer Lösung nicht fähig ist. Lasse mich aber gern von einem anderen Ergebnis überraschen.

     
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    karlheinz

    @schnuffi, ich bin nicht Ihrer Meinung. Nicht nur ich wollen nämlich sehen wie Köll untergeht !! Bei Ihrem Vorschlag gäbe es nämlich keinen Verlierer.

     
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senf

langsam wirds lächerlich! ein beleidigter versucht auf dem rechtsweg oberwasser zu bekommen, sein parteifreund und ex-bürgermeister, damals ohne wesentlichen erfolg soll ihm beistehen. warum er und das für einen haufen geld. bezahlen muss es der steuerzahler über die ohnehin leeren gemeindekassen.

aber warum sehen verbandsbürgermeister- und innen diesem treiben jahrelang zu und bleiben untätig? volle hosen? osttirol verkommt zur lachnummer. leider!

 
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blubla

ich würde gerne wissen wieviel diese Prozesse von Herrn K. bis jetzt gekostet haben und wie oft der Steuerzahler zum Handkuss gekommen ist, sei es in Matrei sowie im Krankenhaus. Vielleicht kann das ja Dolomitenstadt rausfinden 😁wäre interessant

 
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Oehjemineh

Viel peinlicher geht es wohl nicht mehr ! Eine gelungene Aktion, das Ansehen der Politiker in der Bevölkerung weiter zu schädigen ! Herr Platter sollte aktiver werden und manche Wählerentscheidung ist schwer nachvollziehbar .

 
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    wolfgangwien

    Was ihr immer mit dem Platter habt. Da ist überhauptnichts zu erwarten.

     
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      Osttirolbeobachter

      Das ist die spannende Frage. Warum ist vom LH in dieser Causa nichts zu erwarten? Warum duldet er eine Person in seiner Partei, um die es immer und immer wieder Aufregung gibt? Was ist das grosse Geheimnis? Was verbindet die beiden?

       
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      Chronos

      @​Osttirolbeobachter, Sie stellen die richtigen Fragen!!! Vielleicht hat jemand darauf Antworten, ich jedenfalls habe keine...

       
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Biker

Somit dürfte sich die BKH- und Verbandsführung selbst ins Knie geschossen haben!

Wenn Die Gesellschaften des Dr. Walder nicht in die Ärzteliste der Tiroler Ärztekammer eingetragen sind dann hätte doch die Krankenhausverwaltung und Verbandsführung diesen Gesellschaften keine Aufträge erteilen dürfen? Eine Prüfung der entsprechenden Kompetenz für die Erteilung der Aufträge liegt hier eindeutig beim Auftraggeber. Im Nachhinein Geld zurückzufordern dürfte eine schwierige Sache werden, müsste man doch nachweisen dass die Leistungen nicht entsprechend den geforderten Standards erbracht wurden. Und das ist dann das nächste Fettnäppchen in das man gestiegen ist. Medizinische Leistungen nach Auftragsvergabe und Bezahlung anzuzweifeln spricht nicht unbedingt für den Auftraggeber, noch schlimmer für den Auftraggeber wäre der Nachweis dass das Labor Walder wirklich nicht die Kompetenz hätte diese Aufträge abzuwickeln. Da würde dann doch die eigenen Glaubwürdigkeit ziemlich in Frage zu stellen sein.

Nun darf sich jeder noch aussuchen wem er die Sympathie entgegenbringt:

Dem Virologen mit einem international anerkannten Labor der sich täglich für uns alle den Arsch aufreißt oder dem Politiker dem man auf die Zehen gestiegen ist und der im Schmerz um sich schlägt wie ein wütender Elefant? :-)

Wer im Moment dringender gebraucht wird ist für mich klar!

 
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vitl

An zur Zurschaustellung gekränkter Eitelkeit nicht zu überbietende Peinlichkeit seitens unseres Bgm.

Er möchte unbedingt weiterhin, ohne Einschränkungen, Gernot Walder beleidigen, beschimpfen und verunglimpfen.

Narzissmus kann ich in zum Teil nachvollziehen, aber jener auf Kindergartenniveau weckt ihn mir Gefühle des Fremdschämens.

 
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Osttirolbeobachter

Eines sollte LH Platter langsam klar werden. Wenn er weiterhin diese Vorgangsweisen seines Parteikollegen hier in Osttirol duldet, wird es der ÖVP bei den nächsten Wahlen mehr Stimmen kosten als ihm lieb ist. Wenn man beginnt, die Osttiroler Bevölkerung für dumm zu verkaufen, kann der Schuß ganz schnell nach hinten losgehen.

 
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aktuell

Letztklassig diese Art, einen verdienten Arzt zu schädigen! Das ist kein Ruhmesblatt für Sie, Herr Köll!

 
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