7000 Unterschriften für Petition gegen Schließung der „Eule“

Tiroler Gesundheitskasse kann sich eine Auffanggesellschaft mit dem Land vorstellen.

An die Tiroler Landesregierung und hier speziell an die Landesrätinnen Gabriele Fischer (Soziales) und Anette Leja (Gesundheit) richtet sich eine Petition, die sich auf die jüngst überraschend verkündete tirolweite Schießung von Kinder- und Jugend-Therapiezentren der Eule bezieht: „Keine Schließung von Therapiezentren ohne Folgemodell!“ lautet die Forderung, die Eltern von Kindern mit Therapiebedarf erheben. 

Auf fruchtbaren Boden fällt das Anliegen offenbar bei der Tiroler Gesundheitskasse, deren Leiter Arno Melitopulos-Daum sich laut Tiroler Tageszeitung eine Auffanggesellschaft für die Eule in Kooperation der ÖKG mit dem Land Tirol vorstellen kann. Während die zuständige Landesrätin Gabriele Fischer als Alternative zu Eule & Co. ein interdisziplinäres Netzwerk an niedergelassenen TherapeutInnen sieht, hält Melitopulos-Daum die Privatbehandlung nur für eine „gute Ergänzung“.

Rund 14 Tage nach dem Start hält die Petition „Therapien für Kinder sicherstellen“ bislang bei knapp 7.000 Unterschriften. 

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