Alpenverein bringt mit App Wanderwege in Schuss

Rund 26.000 km Wander- und Bergwege werden in 198 Arbeitsgebieten betreut.

„Auffi aufn Berg“ und die kühle Höhenluft genießen lautet das Motto für viele Wanderlustige in den Sommermonaten. Dass Bergfreunde gut und sicher da oben ankommen, ist der Verdienst vieler Wegewartinnen und -warte und zahlreicher Helfer. Rund 26.000 km Wander- und Bergwege werden von den Alpenvereinssektionen in 198 Arbeitsgebieten betreut, auf einer Fläche von rund 35.000 Quadratkilometern.

„Der Bergtourismus lebt von einem funktionierenden Wege- und Hüttennetz. Unsere Wegewarte kümmern sich um den Erhalt der Wege, eine intakte Wegbeschilderung und darum, dass die Bergbegeisterten möglichst sicher zu ihren Zielen kommen, ohne dass ihnen sprichwörtlich große Steine im Weg liegen“, sagt Peter Kapelari, Leiter der Abteilung Hütten und Wege im Österreichischen Alpenverein.

Die Kommunikation zwischen den großteils ehrenamtlichen Wegebetreuenden des Alpenvereins fand in Vorbereitung auf die Sommersaison aufgrund der Coronakrise nicht persönlich statt. Ein virtueller „Wegestammtisch“ und „Weginare“ ermöglichten den Wegewartinnen und -warten den Austausch von Information und Know-how. Für die Datenverwaltung der Wege gibt es seit diesem Jahr eine eigens für diese Zwecke erstellte App. Das Bestellen von Schildern, Dokumentation von Wegprüfungen und genaue Festhaltung von Zuständigkeiten seien Vorteile der neuen App, erklärt Kapelari. Damit könne das Wegenetz nun viel effektiver und zeitsparender in Schuss gebracht werden.

Eine eigens für die Wegewartung gemachte App unterstützt die Ehrenamtlichen bei der Arbeit. Foto: Alpenverein/Freudenthaler

Die Bedeutung der Arbeit und des Engagements der Wegewarte ist laut Peter Kapelari enorm – einerseits für den Alpenverein, aber auch für die Bergnatur. Denn der Aufstieg auf den Berg und das Naturerlebnis wäre ohne Wege, Schutzhütten und Helfer nur einer kleinen Minderheit vorbehalten.

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