Gruppenbild mit Paul. Der Poetry-Slammer und Literat Paul Zinell (Bildmitte) verriet den jungen Handwerkern, wie man Worte als Werkzeug verwendet. Monika Reindl-Sint (im Hintergrund) zeichnete für die Umsetzung der Kulturinitiative verantwortlich. Alle Fotos: Dolomitenstadt/Caterina Schiliro

Gruppenbild mit Paul. Der Poetry-Slammer und Literat Paul Zinell (Bildmitte) verriet den jungen Handwerkern, wie man Worte als Werkzeug verwendet. Monika Reindl-Sint (im Hintergrund) zeichnete für die Umsetzung der Kulturinitiative verantwortlich. Alle Fotos: Dolomitenstadt/Caterina Schiliro

„Wir sind Frey“: Lehrlinge nehmen Worte als Werkzeug

Angela Frey und Monika Reindl-Sint luden wieder zu einem Kulturprojekt der Firma Frey.

Am 8. Juli verwandelte das Spiel mit Worten und Taten eine der Lagerhallen der Firma in eine Bühne, auf der die Lehrlinge zu Akteuren wurden. Gemeinsam mit Poet und Wortkünstler Paul Zinell studierten die jungen Männer Wortspiele, Sketches und stumme Choreographien ein und erweckten diese anschließend vor Publikum zum Leben.

Kurze, gesprochene Texte und improvisierte Alltagsszenen waren Programm der Veranstaltung. Gezeigt wurde dadurch unter anderem wie ein und derselbe Text durch Stimme, Tonlage und Umstand eine gänzlich neue Wirkung und Aussage erhalten kann. Die Lehrlinge – normalerweise mit Werkzeug und Baumaterial bewaffnet – legten diese ab und griffen stattdessen zu rhetorischen und schauspielerischen Mitteln.

Mit und ohne Worte bewiesen die Frey-Lehrlinge schauspielerisches Talent.

Unterstützt von Paul Zinell – vom Projekt überzeugter und motivierter Coach –  näherten sich die Burschen mit ihrem Wortstück „Wir sind Frey“ dem Poetry-Slam an. Mit geheimnisvollen Stummchoreographien stellten die Frey-Lehrlinge dann nochmals ihre künstlerische Ader unter Beweis und konnten auch ohne Worte viel ausdrücken. Durch den ungezwungenen Umgang untereinander und den einen oder anderen Lacher, der den Schauspielern bei amüsanten Szenen herausrutschte, zeigte sich die Lockerheit der Neokünstler.

Mitveranstalterin und Kulturvermittlerin Monika Reindl-Sint merkte an, dass es für einen Lehrbetrieb keinesfalls üblich sei, Zeit und Platz für Kunstworkshops dieser Art zu schaffen. Die Firma Frey sei in dieser Hinsicht eine erfreuliche Ausnahme. Von der Flexibilität und Verwandlungsgabe seiner Lehrlinge bewegt, zeigte sich auch der Firmenchef Walter Frey, der versicherte, ihn habe die Aufführung gut unterhalten.

Gut unterhalten hat sich bei der Kunstperformance seiner Lehrlinge auch Firmenchef Walter Frey.
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