Walder: Indische Variante in Osttirol angekommen

Magen-Darm-Infekte und Borrelien stärker verbreitet. Impfen und testen bleibt aktuell.

Der Osttiroler Arzt und Virologe Gernot Walder, dessen Labor in Außervillgraten seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie maßgeblich für die Auswertung und Analyse von PCR-Tests in Osttirol verantwortlich ist, zeichnet in einer ersten Bilanz des aktuellen Sommers ein differenziertes Bild. Infektionen mit Noroviren, Campylobacter und Clostridien – alle drei betreffen den Magen-Darm-Trakt – seien aktuell im Bezirk weiter verbreitet als das Corona-Virus, „auch Borrelien, eine von Zecken übertragene bakterielle Erkrankung, rangieren bei der 7-Tage-Inzidenz derzeit deutlich vor SARS-CoV2“, erklärt der Spezialist.

Dennoch stünden mit Blick auf den Herbst Coronaviren trotz momentan geringer Aktivität im Fokus. Walder: „Ähnlich wie im übrigen Europa nimmt die indische Variante auch im Bezirk Lienz prozentuell zu. Die ersten Fälle sind in den letzten Tagen mittels Sequenzanalyse bestätigt und genauer analysiert worden. Sie wurden teilweise von Reiserückkehrern und Berufsreisenden importiert, teilweise in Österreich erworben.“ Der Virologe rechnet mit weiteren Infektionen und einer schwierigeren Eingrenzung als bei anderen Varianten des Virus.

Gernot Walder: „Die Impfung schützt das Individuum vor der Intensivstation, nicht aber die Gesellschaft vor der Erregerzirkulation.“ Foto: Ramona Waldner

Schützt die Coronaimpfung vor der Delta-Variante? „Ja und nein“, antwortet Gernot Walder, „ja, weil sie bei geimpften Personen das Risiko schwerer Verläufe senkt, nein, weil auch geimpfte Personen erkranken und andere anstecken können. Die Impfung schützt also das Individuum vor der Intensivstation, nicht aber die Gesellschaft vor der Erregerzirkulation.“

Deshalb empfiehlt der Experte aus dem Villgratental, „dass sich auch geimpfte Personen weiterhin testen lassen, besonders, wenn sie von einer Reise oder Tätigkeiten außerhalb des Bezirkes zurückkehren.“ Auch Mitarbeiter:innen von Tourismusbetrieben und im Gesundheitswesen sollten laut Walder unabhängig vom Impfstatus an Testprogrammen teilnehmen, um das Risiko unerkannter Erregerzirkulationen und Übertragungen zu verringern. Der Bezirk verfüge über ein wohnortnahes und niederschwelliges Testangebot.

Seit Ausbruch der Pandemie gelingen Walder – zum Beispiel in einem Interview mit dolomitenstadt.at bereits im Februar 2020 – sehr präzise Voraussagen über die weitere Entwicklung der Infektion. Nun meint er: „Vorbei ist Corona erst, wenn uns ein ’normaler‘ Winter gelungen ist. Erkennen wir Einträge in den Bezirk rasch und gelingt mit der Unterstützung aller Betroffenen eine gute Kontaktverfolgung sind die Chancen darauf – und auf ein möglichst unbeeinträchtigtes gesellschaftliches Leben – intakt. Eine gute Kombination aus Impfen und Testen ist dazu notwendig.“

Die Arbeit von
dolomitenstadt.at unterstützen

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.

Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!

Sie möchten dolomitenstadt.at unterstützen?

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

35 Postings bisher
bergfex

In Klagenfurt wird der Flohmarkt abgesagt.....Lienz ist anders.

    Genuatief

    Ja stimme zu und wenn schon der Flohmarkt erlaubt wird, warum nicht auch das OLALA Fest?. Denn dabei hat man noch Zeit zum Lachen...und wird von den Alltagssorgen abgelenkt, die es oft zu Genüge gibt v.a. in Zeiten wie diesen....

Bahner Bernd

Insgesamt kein Grund zu laissez faire Der Weg ist holprig genug und herausfordend. Die Devise muß weiterhin heißen ; möglichst breite Durchimpfung,neben anderen präventiven Maßnahmen. Imfwiederholungen,wenn möglich mit modifizierten Impfstoffen werden notwendig sein.

    Blickwinkel

    Ein Tipp für den Experten von Experten: https://www.servustv.com/aktuelles/a/corona-auf-der-suche-nach-der-wahrheit-teil-2-die-themen/131890/

    ... in der Hoffnung, dass sich der Horizont im Sinne der Wissenschaft und der Medizin erweitere und dass Dr. Dr. Martin Haditsch als Professor für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin mit all den weltweit anerkannten Professoren, Spezialisten und Fachleuten in dieser Doku Gehör finden mögen!

karlheinz

Heute haben wird 20 Infizierte. Gott sei Dank sind es bisher nicht mehr. Wenn das aber so weiter geht, haben wir in einer Woche 50, in zwei 100 und im Spätherbst sperren sie uns wieder ein !! Weitere Lockerungen finde ich nicht sinnvoll. Schade, aber es ist einmal so ! Ich bin zwar geimpft, aber ich halte mich trotzdem an gewisse Regeln. Glaublich nur so kann man es gemeinsam schaffen ?

    MagdaLe

    Spätherbst ist vermutlich mehr als optimistisch, wenn die Zahlen so steigen. Ich finde es unverantwortlich, jetzt die gleichen Fehler wie im Sommer 2020 zu machen, als wir unseren Vorsprung verspielt haben. Manche denken jetzt, die Lockerungen und eine zweifache Impfung sind der Freibrief für alles.

Gotwald1

... kurz vor dem 11 Meter schiessen im Wembley Stadion ... um was machen wir uns Sorgen? have a look ... 🤷‍♂️

ALNA76

Eine Coronaimpfung scheint zwar den Geimpften vor einem schweren Verlauf zu schützen, jedoch verhindert sie die Weiterverbreitung des Virus auf andere Menschen nicht vollständig. Damit ist eine Impfpflicht, wie sie von einigen Politikern gefordert wird und im medizinischen Bereich schon teilweise angewendet wird, nicht sinnvoll. Hochrisikobereiche wie Altenheime, Stationen für Krebspatienten, etc. sind nur mit Hygienemaßnahmen, Masken und regelmäßigen Tests sicher zu schützen. Eine Impfpflicht ist daher nicht unbedingt notwendig, weil es dazu eine sichere Alternative gibt. Und was für die Risikobereiche gilt, gilt umso mehr für die Allgemeinbevölkerung. Jeder von uns wird mit diesem Erreger in nächster Zeit in Kontakt kommen, die einen geimpft, die anderen ungeimpft. Es scheint für alte, kranke und dicke Menschen klüger zu sein, sich dem Erreger geimpft zu stellen. Bei Kindern und Jugendlichen, sowie kerngesunden scheint der Vorteil gegenüber dem minimalen Impfrisiko (Hirnvenengefäßverschlüsse, Herzmuskelentzündungen) noch nicht abschließend geklärt zu sein. Aber so wie jeder von uns in einer freien Gesellschaft entscheiden darf, ob er Skitouren geht vs. zu Hause bleibt, Schwimmen geht vs. an Land bleibt, Raucher vs. Nichtraucher ist, Alkohol trinkt oder doch nur Mineralwasser, so sollte man sich auch freiwillig für oder gegen eine Impfung entscheiden können. Auf einen direkten Impfzwang wie für diverse Berufsgruppen zum Teil gerade entstehend oder einen indirekten Impfzwang der Bevölkerung durch eingeschränkten, verkomplizierten Zugang zum normalen Leben möchte ich verzichten. Zumindest ab dann, wenn jeder Impfwillige die Möglichkeit bekommen hat, sich impfen zu lassen. Dann kann jeder freie Mensch eine für ihn vernünftig erscheinende, freie Entscheidung treffen. Ich lehne unsere möchtegern Diktatoren in der Politik ab, die zu wissen glauben, wozu man Menschen zwingen muss.

    steuerzahler

    Ich würde dann auch gleich die Helmpflicht abschaffen und das Rechtsfahren ebenso, dazu noch die Schulpflicht und die Verpflichtung Steuern zu zahlen. Schließlich sind wir alle freie Bürger und wissen, was gut für uns ist. Immer diese Zwänge, wie Meldepflicht und ähnliches.

    Aber ernsthaft, die freie Gesellschaft funktioniert nicht. Und wenn die Impfung einen schweren Verlauf verhindert und das bei stark reduziertem Ansteckungsrisiko, dann ist es das allemal wert, daß alle hingehen. Ich habe bereits zwei Impfungen. Was noch offen ist, das ist die Kontrolle, ob ich genügend Antikörper gebildet habe. Wenn nicht, dann bin ich auch bereit für einen dritten Booster. So war es auch bei meiner Hepatitis-Impfung. Erst nach der dritten hatte ich eine große Zahl Antikörper, ausreichend für viele Jahre.

      lokal

      absolut richtig....

      ALNA76

      Das Tragen eines Helmes, das Fahren auf der rechten statt auf irgendeiner Straßenseite, sowie Bildung im Allgemeinen schaden dir persönlich sicher nicht, ganz im Gegenteil. Bei Medikamenten, Impfungen und allen anderen medizinischen Behandlungen ist das anders. Dort hat man immer gleichzeitig einen Nutzen und einen Schaden die in einem gewissen Verhältnis zueinander stehen. Ein Arzt wendet ein Verfahren nur dann an, wenn dein individueller Nutzen größer ist, als der dir zugefügte Schaden. In der Politik sieht das anders aus. Dort wäre man auch bereit dir einen Schaden zuzufügen, damit jemand anderer/ die Allgemeinheit davon profitiert, so wie bei den Steuern. Aber auch die Steuern schaden deiner Gesundheit nicht wirklich. Nun ein Beispiel zum Impfen. Während die Politik ein impfen der 12 bis 16 Jährigen bereits bewirbt, empfehlen das die Ärzte (STIKO, Quelle Homepage RKI) derzeit noch nicht für gesunde Kinder. Es müssten 100.000 Kinder geimpft werden, um einen Todesfall zu verhindern. Jedoch gebe es bei 100.000 Impfungen sicher Nebenwirkungen (Sinusvenenhrombose, Herzmuskelentzündungen, eventuell sogar einen Todesfall). Die Mediziner empfehlen das so lange nicht, bis eindeutig bewiesen ist, dass der Nutzen größer ist, als der Schaden. Mit freier Entscheidung meine ich, dass wissenschaftliche Erkenntnisse Grundlage unseres Handelns sind, nicht das generelle Infragestellen von Regeln und Pflichten. Politiker neigen dazu ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und den des Gegners abzulehnen, selbst wenn es völlig unvernünftig ist so zu handeln. Deshalb sitzen sie ihr ganzes Berufsleben nebeneinander im Parlament und finden nie eine gemeinsame, vernünftige Lösung für ein Problem. Medizinische Entscheidungen sollten deshalb von Medizinern getroffen werden und diese sollten dann Menschen individuell nach deren Risikosituation (Beruf, Familie, Erkrankungen, Reisen) beraten. Desto mehr Impfzwang von Seiten der Politik kommen wird, desto mehr Widerstand wird es geben! Wirklich gute und vernünftige Dinge braucht man den Menschen nicht aufzuzwingen oder einzureden, die setzen sich von selber durch, wenn deren Nutzen klar sichtbar und nachvollziehbar ist! Ich bin übrigens seit drei Wochen auch freiwillig geimpft und sehr dankbar dafür. Einen Impfzwang lehne ich dennoch entschieden ab! Auch mein Hausarzt meinte kopfschüttelnd, dass er niemals gegen den Willen eines Patienten eine Impfung in dessen Arm spritzen würde. Auch er lehnt einen Impfzwang ab, empfiehlt aber die freiwillige Impfung.

    lokal

    liebe ALNA; um die viel propagierten Grundrechte, wozu zweifellos auch die Entscheidungsfreiheit gehört, in Anspruch nehmen zu können, muss man auch gewisse Pflichten gegenüber der Gesellschaft erfüllen.... eine (vorübergehende) Impfpflicht gehöre somit eigentlich ebenfalls zu diesen Pflichten, wie das Stehenbleiben vor roten Ampeln oder vor dem Zebrastreifen.....das Impfen dient dem Schutz der Schwächeren in der Gesellschaft......übrigens auch das Stehenbleiben vor dem Zebrastreifen...

      Blickwinkel

      Völlig richtig - Rechte und Pflichten zu wahren gehört zusammen. Sie einzuhalten sichert unsere Freiheit. Aber was hat "eine (vorübergehende) Impfpflicht " (ist das dann die Pflicht, die an mir hoffentlich spurlos - vorübergeht ;) mit dem Stehenbleiben vor einer roten Ampfel oder vor einem Zebrastreifen als Dienst an der Gesellschaft zu tun? Ob ich bei roter Ampel stehen bleibe oder ohne zu schauen über den Zebrastreifen gehe juckt die Gesellschaft relativ wenig (Schaden nehme im Ernsfall ja ich). Ebenso profitiert nach derzeitigem Wissensstand in erster Linie das einzelne Individuum von der Impfung, denn Geimpfte sollen zwar weniger schwer erkranken als Ungeimpfte, sie können aber laut Dr. Walder ebenso wie Ungeimpfte das Virus in sich tragen, an ihm erkranken und es weitergeben. Worin besteht dann genau der Dienst an der Gesellschaft?

      ALNA76

      Natürlich sollte man auf andere, insbesondere schwächere Menschen in unserer Gesellschaft Rücksicht nehmen. Deshalb finde ich auch die 3G Regel sehr sinnvoll. Sie zeigt, dass es alternative Möglichkeiten gibt, um andere Menschen zu schützen und verpflichtet uns auch dazu. Sie zeigt aber auch, dass eine Impfpflicht entbehrlich ist. Sobald alle gefärdeten Gruppen die Möglichkeit zur Impfung gehabt haben, wird auch die 3G Regelung überflüssig, weil man niemanden schützen muss, der sich selbst durch eine Impfung schützen kann. Es ist absolut möglich andere Menschen zu schützen, ohne jemanden gegen seinen Willen ein Medikament/Impfung zu verabreichen. Das ist zwar aufwändiger, aber in einer modernen Gesellschaft sollte das möglich sein.

      Photon 07

      kann mit Argumenten für eine Impfpflicht ebensowenig anfangen, wie mit sinnbefreiten Kommentaren gegen eine vaccination; kann nur ALNA76 zustimmen.

DP

Ich bin der Meinung wer sich nicht impfen lässt ist selbst schuld. Es wird sich in Zukunft jeder mal infizieren- mit und ohne Schutz. Wer das ohne Schutz in Kauf nimmt hat für sich eine Entscheidung getroffen. In Zukunft wird es uns sicherlich zunehmend an Pflegepersonal fehlen, das bereit ist den ganzen Tag für Nichtgeimpfte in Schutzkleidung zu arbeiten.

    Gotwald1

    Entschuldige, aber Raser die einen Unfallhaben? Nicht angegurtete Lenker, verunfallte durch Handytelefonie? Gestürzte Biker auf Downhill Trails? Mountainbiker oder Rennradfahrer die ohne Helm stürzen? Alkoholisierte Autofahrer die verunglücken? Zeckenopfer ohne Impfung? u.v.m. ... ist da das Pflegepersonal auch nicht bereit? was für ein Kommentar ... unglaublich 🤢

      Lavendula

      Gotwald1,natürlich ist das Pflegepersonal bereit zu helfen aber Gedanken sind frei.Wenn sie alkoholisiert einen Unfall verursachen wobei jemand zu Tode kommt und sie verletzt sind,dann werden sie sehrwohl nach bestem Wissen behandelt und gepflegt aber wie gesagt,Gedanken sind frei. Niemand sammelt Sympathiepunkte,der das Leben seiner Mitmenschen sowie sein eigenes gefährdet.

Der Graukofler

Ich würde jene, die die Impfung kritisch hinterfragen, gebildeter bezeichnen, als jene, die dem Mainstream folgen. Dabei muss man Information einholen, für und wider kritisch hinterfragen; einfach das Gehirn einschalten. Das dümmste Argument in punkto Corona Impfung ist wohl: "Hilft’s nichts, schadets nichts".

    Bergtirol1

    @der Graukofler...schon erschreckend wie Sie die Bevölkerung zwischen "gebildet und ungebildet" unterscheiden!! Meinungvielfalt ist ein wichtiger Teil - - so haben Sie Ihre Meinung und ich eine andere - - alles kein Problem! Aber gebildet und dumm etc.... mit solchen Aussagen spiegeln Sie keine Art von Menschlichkeit und Anstand wieder!!!

    Fam A

    @Der Graukofler....... Ich habe die Impfung kritisch hinterfragt, bin also ein gebildeter Mensch. Ich habe Informationen eingeholt, das Für und Wider abgewogen, das Gehirn eingeschaltet und für mich entschlossen, mich impfen zu lassen...... Bin ich jetzt ein dummer Gebildeter oder einfach nur ein Mensch, der in der Lage ist, Entscheidungen für sich zu treffen, in der Hoffnung nicht kritisiert zu werden?

    Hört endlich damit auf euch gegenseitig zu belehren und auszurichten.

    Photon 07

    Graukofler; du bist doch hoffentlich nicht so naiv um zu glauben, dass in diesem Bereich, ohne einschlägigem Studium und spezifischer Tätigkeit, ein kritisches Hinterfragen möglich ist.

    leli

    Der Herr gebildete Professor Gaukofler holt sich also Informationen ein und schaltet sein Gehirn ein! Gut, dass wir so gebildete Experten in Osttirol haben, welche nicht dem Mainstream folgen und sich im Internet Ihre Informationen einholen. Nur so zum Nachdenken: Im Internet kann ich mir auch fundierte Informationen holen, dass die Erde eine Scheibe ist - kein Problem - auch dafür gibt es Experten!

      sunshine

      Ja leli - das Internet bietet uns alles wonach wir suchen. Und dort finden wir ganz sicher die ein oder andere Plattform, die uns in unserer mehr oder weniger durch die Mainstreammedien beeinflussten Meinung bestärken kann - oder auch kritisch hinterfragen lässt.

      Daneben gibt es aber auch eine ganze Reihe anderer Quellen, über die wir fundierte Informationen bekommen können. Das sind beispielsweise unsere Hausärzte, Fachpersonal im Gesundheitsbereich, auch unser Dr. Walder als Fachmann steht uns da immer wieder hilfreich zur Seite.

      Womit ich mich schwer tue sind Ihre unrecherchierten Angriffe auf Poster in diesem Forum. Ihnen in einer subtilen Weise an den Kopf zu werfen, dass sie "eh keine Ahnung haben und sich ihr Wissen von weiß Gott woher holen" ist ungerecht. In Wirklichkeit sagen Sie da mehr über sich selbst und ihren respektlosen Umgang mit anderen Menschen aus.

    leli

    In Wien lassen sich in den Bezirken Neubau, Josefstadt und in der City um ca. 25 % mehr Menschen impfen als in Favoriten oder Simmering! Also dürften sich lt. Hr. Professor Graukofler die gebildeten Wiener in Favoriten oder Simmering befinden! (Der Herr Mundl Sackbauer war ja auch in Simmering.....)

    lokal

    Impfen...mainstream?...stellen Sie sich lieber in anderen Bereichen gegen den "mainstream"...

Welt

Das Coronervirus ist eine sehr gefährliche Krankheit ich wäre für eine sehr strenge Impfpflicht das ist meine Meinung den meine Mama ist gerade an dem folgen der Krankheit verstorben wer die Krankheit unterschätzt ist total Dumm muss ich sagen

    sunshine

    Grundsätzlich ist das CoronAvirus keine Krankheit sondern - wie der Name schon sagt - ein Virus. Ja, es kann uns krank machen, das ist richtig. Viele spüren nur wenig davon, manche erwischt es leider härter. Was wollen Sie mit einer Impfpflicht erreichen? Sie wissen ja inzwischen auch, dass Geimpfte und Ungeimpfte das Virus weitergeben und auch daran (mehr oder weniger stark) erkranken können. Lassen Sie doch den Menschen, die sich keinen Vorteil von der Impfung versprechen, ihre Entscheidung! Ich bin überzeugt, dass alle, ob Impfbefürworter oder Nichtimpfer, sich schlau machen über Vorteile und Risiken, die ihre Entscheidung mit sich bringt. Zwang wäre da in meinen Augen ein völlig falscher Ansatz! Denn mit Zwang würden sich noch größere Gräben zwischen den einzelnen Positionen auftun - und das täte uns allen nicht gut!

Kilian1990

Das Narrativ eines gefährlichen Virus und dass uns nur die Impfung retten kann muss eben unbedingt aufrecht erhalten werden.

    PdL

    Cui bono?

    Wem würde dieses "Narrativ" denn nützen?

    Welche dunklen Verschwörungsmächte würden denn davon profitieren?

    Mit Verlaub, ich fürchte Sie haben zu viele Dan-Brown-Thriller gelesen oder informieren sich ausschließlich von FPÖ-Plattformen und Servus-TV.

    Ich nehme die Antwort vorweg, niemanden nützt diese Zeit.

    Für uns alle ist es eine schwere Belastung und dazu gehört eben eine Prise reifes Verantwortungsbewusstsein und kein infantiles Sudern und Suhlen in kruden Verschwörungstheorien.

      Gotwald1

      ich finde erschreckend, das mir aktuell auffält: immer wenn sich ein Mitmensch selbst ein Bild macht, Standpunkte hinterfragt, unbequeme Fragen stellt/ Antworten gibt, dann wird man gleich nach rechts aussen gestellt oder als Phantast betitelt. Hat nicht jede Meinung Platz? Jede Sorge?

      Dreieck

      @Gotwald1 Sie tun selbst, was sie anderen vorwerfen: Sie unterteilen Meinungen in "gut" und "schlecht". Masken- und Impfverweigerer sind für Sie kritisch/meinungsstark und alle anderen sind meinungslose Lemminge? Was für eine wahnsinnig differenzierte Diagnose. Jemand kann sich selbst ein Bild macht, Standpunkte hinterfragen, unbequeme Fragen stellen - und dann zum Schluss kommen, sich impfen zu lassen. Dieser Standpunkt ist mindestens genauso viel wert wie der gegenteilige. Weil dafür, dass viele Impfgegner den Anspruch haben, eine EIGENE Meinung zu vertreten, erzählen sie am Ende doch alle das Gleiche. Aber das wird wohl ein Zufall sein. 🤔

      Soylent Green

      Niemanden nützt diese Zeit?

      https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-05/vermoegenskonzentration-corona-pandemie-ungleichheit-milliardaere-zunahme-reichtum-aktienmarkt?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    Gregor Samsa

    @Gotwald1 Klar hat jede Meinung Platz, nur muss sie es sich auch gefallen lassen, diskutiert zu werden. Ihre Meinung hat ja auch hier im Forum Platz, genau so wie die von allen anderen hier. Gefährlich wird es halt nur, wenn dann jemand Meinung - absichtlich oder unabsichtlich - als Wissen und Fakt hinstellt (wie das Posting von Killian1990 schön zeigt).

    Ihre Meinung ist z.B. dass man bei Aussagen, wie sie Killian1990 tätigt (Corona nur Panikmache, Corona wird von Regierun genutzt,...) gleich ins rechte Eck gestellt wird und das aber keinen Zusammenhang hat. Fakt ist aber, dass es sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Partei-Präferenz und Glaube an Verschwörungstheorien aller Art gibt.

    (Hier mal eine Umfrage aus D: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1180847/umfrage/verschwoerungsglaube-nach-parteianhaengerschaft/)

    Sie haben natürlich in gewisser Weise Recht, man kann Menschen, welche diese Aussagen treffen nicht pauschal ins Rechte Eck stellen, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass dies zutrifft. Jemanden dann dessen bezichtigen, das ist dann aber natürlich wieder persönliche Meinung. Aber die wollen sie ja jedem lassen, nicht?

      Gotwald1

      @Dreieck -> kann nicht nachvollziehen, was Sie meinen? Wo schreibe ich über Lemminge? Was ist für mich gut/ schlecht? Wer mich kennt, hat irgendwann in einem Gespräch gesagt bekommen das für mich beides O.K. ist. e Es gibt zum Impfthema keine eindeutiges ja oder nein, da allen die Langzeitstudien fehlen. Wir können nur für uns eine passende Entscheidung finden, und für mich ist nicht jeder, der eine Impfung ablehnt ein Verschwörungstheoretiker, blauer, rechter, Aluhutträger, Schwurbler oder was sonst noch. Oft ist man nur unsicher, oder kann den Sinn für sich (noch) nicht erkennen. Aber für mich ist jede persönliche Entscheidung für sich selbst O.K. Vielleicht ist das Thema, das wir alle nach bestem Gewissen wieder in die Selbstentscheidung entlassen werden dürfe. Ganz ohne Druck und Zwang.