Wieder Wolfsrisse in Kärnten: Bereits 47 Schafe getötet

Landesrat Gruber (ÖVP): „Der Wolf hat in unserer Kulturlandschaft keinen Platz.“

Mindestens sieben Schafe sind am Wochenende auf der Hochrindl (Bezirk Feldkirchen) vom Wolf getötet worden. Somit sind bereits 47 Schafe in diesem Jahr in Kärnten von Wölfen gerissen worden. Vier weitere Schafe wurden verletzt, fünf sind noch vermisst, hieß es am Montag aus dem Büro des zuständigen Landesrats Martin Gruber (ÖVP).

Erst vorige Woche haben Gailtaler Almgemeinschaften nach Wolfsrissen einen Antrag auf Ausnahme von den Schonvorschriften gestellt, der Wolf soll im betroffenen Gebiet bejagt werden können. Dieser Antrag wird noch von der zuständigen Fachabteilung „raschest geprüft“, hieß es aus dem Büro des Jagdreferenten. Von der Hochrindl liegt noch kein solcher Antrag vor. Ein Abschuss-Bescheid kann immer nur in Bezug auf einen konkreten Vorfall erteilt werden, nicht generell oder für das gesamte Bundesland.

Nach den weiteren Wolfsrissen hatte am Montag Manfred Muhr als Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Kärnten und Landesobmann der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft die Verantwortlichen zum „sofortigen Handeln“ aufgefordert. „Der Abschussauftrag muss jetzt endlich erfolgen“, verlangte Muhr.

„Wenn es meine politische Entscheidung wäre, würde ich sofort einen Abschuss-Bescheid erteilen, weil der Wolf in unserer Kulturlandschaft keinen Platz hat. Es ist aber eine rechtliche Entscheidung der Behörde, die auf Antrag hin im Einzelfall zu prüfen hat, ob es sich um einen Problemwolf handelt“, meinte Gruber. Gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, also der Naturschutz-Richtlinie der EU, ist die Entnahme von Problemwölfen möglich. Durch DNA-Proben ist nachweisbar, wenn ein und derselbe Wolf für mehrere Risse verantwortlich ist.

Gruber regte bereits vergangene Woche Änderungen im entsprechenden „Wolfsmanagementplan“ an, denn dieser sehe keine Entnahme von Wölfen vor, wenn Weidetiere ungeschützt auf der Alm sind und angegriffen werden. Kärnten könnte auch Weideschutzgebiete definieren, in denen Herdenschutzmaßnahmen von vornherein als „unzumutbar und unverhältnismäßig“ ausgeschlossen sind. Auch hier werde noch geprüft, welche gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen, hieß es aus dem Büro des Landesrats.

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44 Postings bisher
Bellavista

fernab von diesen eigenartigen Beleidigungen: was soll das immer mit "informiert Euch über den Wolf!" und "wolfsexperten" haben dies und jenes gesagt... wenn man den Wolf in Osttirol nicht möchte, wird man als ignorant abgetan. eigenartig. die Wolfsexperten sehen mitnichten alle den Wolf so ungefährlich. die grösse der population im verhältnis zur Art und Grösse der Landschaft sowie die Besiedlungsdichte des Menschen und die Interaktionen zwischen Tier und Mensch spielen eine gewichtige Rolle. Letztlich ist dann eine solche Schlussfolgerung legitim, auch wenn sie nicht allen gefällt: " ich mag Wölfe und finde, dass es wunderbare Tiere sind. Aber ich will sie aus verachiedenen Gründen nicht in Osttirol ansässig haben." Das gilt im übrigen noch nehr für den Bär.

    Lisie S.

    @Bellavista, Du wirst aber nicht verhindern können, dass der Wolf Tirol durchstreift und das sind die meisten. Den Bär kann man ebenfalls nicht aufhalten, auch wenn man diese beiden Tiere nicht haben. will.

      Bellavista

      aber natürlich kann man das liebe Liesie S., natürlich! 😉

Lisie S.

@S-c-r-AT, ich antworte Dir hier in einem eigenen Kommentar. Habe Dein Posting gelesen und man kann aber nicht kommentieren - warum? Angst vor Kommentaren, die gegen Deine Meinung sind? Und wenn Du hier den Menschen Schizophrenie vorwirfst - GEHTS NOCH?? Da wundere ich mich nicht, dass Du da keinen kommentieren läßt.

    S-c-r-AT

    @Lisie S. Wenn ich die Möglichkeit hätte, Kommentare und Zitate zu unterbinden, würde ich die Ihren ganz oben auf meine Liste setzen. Diese Funktionen bietet mir das dolomitenstadt.at Forum aber nicht an. Dass Sie auf einen meiner Kommentare nicht antworten können, liegt einzig und allein am Aufbau dieses Forums und hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich mich vor Ihren Kommentaren fürchten würde. Vielleicht setzen Sie sich neben Wolfs-Ratgebern auch einmal mit den Eigenheiten des WWW auseinander.

    Zum Thema Schizophrenie: Ich zitiere hier frei mal eine der Grundaussagen unserer Wolfsfreunde:

    "Der Wolf hat ein Recht auf Leben, er ist auch ein Lebewesen. Niemand, auch nicht der Mensch darf sich anmaßen zu urteilen, ob ein Wolf leben darf oder nicht. Das Leben des Wolfes gehört geschützt."

    "Schafe sterben auch durch Naturereignisse. Schafe sind selber Schuld, weil sie sich falsch verhalten. Naja, die paar Schafe fallen ohnehin nicht ins Gewicht, immerhin hat der Bauer ja einen großen Traktor. Gerissene Schafe werden ohnehin bezahlt, nebenbei gibts genug Förderung für die Schafbauern."

    SIE und IHRESGLEICHEN sind es, die das Leben der Wölfe ÜBER das Leben der gerissenen und qualvoll zugrunde gehenden Lebewesen stellen, es aber umgekehrt nicht gelten lassen wollen. SIE entkräften Argumente mit genau den gleichen, entgegengesetzt gerichteten Argumenten. Das ist, mit Verlaub, schizophren.

      Lisie S.

      @S-c-r-AT, so hat halt Jeder seine Meinung und so soll es auch sein. Aber Menschen hier als schizophren zu bezeichnen die pro Wolf sind - das entbehrt jeder Grundlage, aber wenn Du das schreiben musst, bitte sehr.

      S-c-r-AT

      @Lisie S.

      Lesen Sie meinen Beitrag erneut. Ich beziehe mich nirgends auf die Wolfsfreunde generell, sondern auf die widersprüchliche Argumentation machner jener.

      Leider kaut ihr die schwindligen 3 Argumente immer wieder, sodass sich letzendlich doch die meisten von euch angesprochen fühlen könnten.

Bahner Bernd

ZU SCHWARZER : Yellowstone ist ein denkbar schlechtes Beispiel.Hunderte Quadratkilometer Wildnis,kein Kulturland, einige Touristenrouten querdurch.Reichlich Grizzlies und ein einziges Hotel an einem See. Der Wolf wurde vor einigen Jahren wieder "zugelassen",da der Wildbestand stark zunahm mit horrenden Schäden für die Pflanzenwelt.Das Unternehmen hat sich dann auch voll bewährt,trotz des Widerstandes betuchter Jäger die in ihren Jagdcamps um die reiche Trophäenausbeute bangten. Leider läßt sich das ganze auf unsere engräumige Kulturlandschaft mit der Haustierbeweidung nicht so ohne weiteres umsetzen.

steuerzahler

Wieviele Schafe hat heuer der Wolf erwischt und wieviele sind auf andere Weise, wie Absturz, Blitzschlag und dergleichen, verloren gegangen?

    thomas10

    was hat das mit dem wolf zu tun?

      steuerzahler

      Das war nur eine Frage, die man mit zwei Zahlen beantworten kann.

    karlheinz

    @steuerzahler, es wird wohl einen Unterschied machen, ob ein Schaf durch ein Naturereignis, durch einen Unfall oder durch einen Wolf zu Schaden kommt. Letzteres könnte man wahrscheinlich vermeiden ! An einem Wochenende in Kärnten sind sicherlich nicht 7 Schafe durch ein Naturereignis zu Tode gekommen, aber durch Wölfe angeblich schon. Soviel zu Ihrer Meinung. Kuscheln Sie weiter mit "Ihren" Wölfen.

      steuerzahler

      Das war keine Meinung, sondern eine Frage. Wenn du keine Antwort hast, erspare uns den unsinnigen Kommentar.

    Lisie S.

    @Steuerzahler, genau, davon schreibt niemand, weils keine Zahlen haben und das niemand fotografiert bzw. in die Zeitung gibt.

Lisie S.

Ich kann dieses Gejammer nicht verstehen. Österreich hat es einfach versäumt sich auf den Wolf vorzubereiten - seit 10 Jahren weiß man, dass der Wolf sich ev. wieder ansiedelt. Und jetzt schreit alles - einfach verschlafen, typisch österreichisch, zuerst nix tun und dann jammern. Übrigens gibt es in Österreich, nämlich in NÖ (Allentsteig) ein einziges Rudel Wölfe, es waren einmal 2, aber das zweite ist verschwunden. (sagt der Leiter des Wolfscenter in NÖ) der kennt sich sicher besser aus als alle die meinen sie müssten dazu etwas sagen. Die meisten Wölfe ziehen durch und eine Wolfspopulation gibt es bei uns nicht.

    el...

    Wir brauchen keine Wölfe, oder die Almwirtschaft stirbt aus. Denkts amol noch. Was bringt uns der Wolf? Ausser tote Tiere

      SCHWARZER Hannes

      Was der Wolf uns bringt ? Was bringt mir der Maulwurf ? Was die Wühlmaus ? --------mir persönlich, ausser Schaden im Garten: nichts, aber.. Alle diese Tiere (und viele mehr) haben ihren Platz in der Natur und sie erfüllen ihren Zweck, auch wenn dieser sich Ihnen nicht erschließt.

      Zum Thema Wolf gibt es jede Menge Literatur und jede Menge Beispiele. ZDF Doku: Kiesling: Yellowstone und der Wolf, zum Beispiel.

      Nochmals, mit dem Abschuß allein wird's auch nicht getan sein, Tierleid hin oder her.

      Warum immer nur reagieren (Weg damit! , Abschuss) und nicht aktiv an die Situation herangehen und Lösungen suchen.

      Lisie S.

      @el..., schreibst Du aus Erfahrung? Ich denke mir, dass das einfach Deine persönliche Meinung ist - und das ist auch gut so. Aber es gibt auch andere Meinungen. Informiere Dich über den Wolf, dann weißt Du was der für eine Aufgabe im Wald hat.

    Kapatieme

    UND WAS WENN WIR UNS GAR NICHT AUF DEN WOLF VORBEREITEN WOLLEN ?

      chiller336

      genau das ist offenbar der punkt: ihr wollts es ja gar nicht - obwohls in anderen ländern gut funktioniert. liegts am sturschädl osttiroler?

      SCHWARZER Hannes

      endlich einmal eine klare Ansage: ICH WILL NICHT ! Ich esse meine Suppe nicht,....I wü net, na,na,na, i wü net.... i wü onfoch net.

      Und da soll noch einer behaupten, Tiroler seien kein kleines, stures Bergvolk (Schluiferer, ca. 1920). Nur alles beim Alten lassen, Neues, wenn auch der Wolf nichts Neues ist, zuerst einmal ablehnen, mit dem Argument: Brauch ma net, will i net, früher war alles besser.

      Wenn alle so denken würden, lebte die Menschheit heute noch in Höhlen.

heli52

Unnötige Zahlenspiele! Ob sich 10 oder 100 Wölfe in Osttirol herum treiben, ist sowohl für die Bauern als auch für die Schafe unerheblich! Ob ein Wolf in einer Nacht 10 oder 30 Schafe reißt ebenso! Klar müsste doch sein, dass weder Wolf noch Bär zu unserer Almwirtschaft passen (vor allem wenn sie total geschützt sind und sich ungebremst vermehren können)! Klar müsste auch sein, dass die Almwirtschaft nicht nur für die Bauern, sondern vor allem für den Tourismus unverzichtbar ist. Auch den extremen "Tierschützern" müsste klar sein, dass auch Schafe leiden, wenn sie mit schwersten Verletzungen qualvoll zugrunde gehen! Gänzlich absurd finde ich die Vergleiche der Alpen mit Kanada, Alaska (Fläche, Ausdehnung, Bevölkerungsdichte, ....)!

genaugenommen

sollen doch alle wolfsschützer im sommer ihre hündchen und katzen auf die almen bringen und im freien übernachten lassen.

    le corbusier

    genau das ist der punkt: niemand würde seine haustiere unbehütet auf der alm lassen. der bauer lasst aber seine schafe übern ganzen sommer allein und wundert sich dann, wenn die natur in form des wolfs mehrere stück reißt.

      genaugenommen

      der bauer läst seine tiere nicht dan ganzen sommer allein, er steht nur nicht rund um die uhr hinter ihnen. wenn der bauer die schafe den ganzen sommer allein lassen würde, würden wir von den wolfsrissen erst im herbst beim abtrieb erfahren. dies ausage zeigt wieviel ahnung sie von der almwirtschaft haben. hinter den zaun gehört er wolf nicht das schaf!

gemeiner Waldkauz

meint er nicht "Wirtschaftskultur"?

Herb62

In Europa ohne Russland leben mehr Wölfe als in den USA mit Alaska. Die Politik weigert sich aber den Schutzstatus zu senken und hüllt sich gern im Schweigen. Wo soll das noch hinführen?

    Gregor Samsa

    Und die Zahlen haben Sie von wo? Schätzungen kommen auf jeweils 15.000 Wölfe in Europa und in den USA; in Alaska allein leben etwa 10.000 Wölfe. (https://chwolf.org/woelfe-kennenlernen/verbreitung-lebensraeume).

    Aber können Sie mir verraten, was ihr Vergleich mit einem Staat, von dem nur ein kleiner Bruchteil der Staatsfläche zum natürlichen Verbreitungsgebiet des Wolfes zählt, eigentlich bringen soll? (Karte des Verbreitungsgebietes gerne hier nachschlagbar: https://chwolf.org/woelfe-kennenlernen/verbreitung-lebensraeume).

    Bringen Sie bitte sachliche Argumente und keine herbeigezauberten Vergleiche, dann haben wir eine bessere Diskussionsgrundlage.

    SCHWARZER Hannes

    Diese Behauptung ist nur insofern und auch nur teilweise richtig, als sie sich nur auf die Vereinigten Staaten bezieht. In Nordamerika (incl. Kanada) - wie sonst soll man zählen - leben ca. 65000 Wölfe, in Europa (ohne Russland) ca. 12000. Netter Versuch, Kanada aussen vor zu lassen, aber (fast) ganz Europa zu zählen. Nicht zu vergessen, dass vor allem der Süden der USA nicht gerade typisches Wolfsgebiet ist. Ich denke da an Florida etc. Übrigens: die Alpenpopulation macht ca. 400 Stück aus. Die italienische ca. 1000 Stück.

      Lisie S.

      @SCHWARZER Hannes, jawohl, kann ich nur unterschreiben - hier schreiben viele, die meinen, dass sie sich auskennen, aber das ist nicht so.

      Lisie S.

      @SCHWARZER Hannes, zu Deinem Kommentar oben (wo ma nicht antworten kann) - genauso ist das. Die Leute sollen sich doch bitte ordentlich informieren bevor sie fest etwas behaupten und sich aber gar nicht auskennen. Kennst Du Gudrun Pflüger?

karlheinz

Respekt Herr Landesrat ! Aber wenn Sie auf das Handeln der Behörde warten wird wohl wieder nichts nach Ihrer Meinung geschehen. Eines muss jetz aber einmal gesagt werden, dass nicht die Tierschützer, sondern die Politik das Sagen haben soll. Man bedenke, dass durch einen Wolfsschaden nicht der Tierschützer, sondern der im Stich gelassene Bauer das Leid hat !! Tierschützer haben offensichtlich noch nicht vernommen, dass ein durch einen Wolf getötetes Schaf wahrscheinlich arge Schmerzen verspürt. Die Kugel gegen einen Wolf ist aber mit Sicherheit schmerzlos. Außerdem ist in meinen Augen das Schaf ein Gut, der Wolf aber eine Plage !! Selbstjustiz der Bauern würde ich nicht verdonnern.

    Gregor Samsa

    Wer Schafe zu Gütern degradiert und jede Facette seiner Umwelt nur auf seinen Nutzen hin bewertet, wer Selbstjustiz über Recht und Miteinander stellt und pauschalisierend spaltet jn Gute und Böse, der ist in meinen Augen schlimmer als jedes wilde Tier. Denn er sollte es eigentlich besser wissen.

    SCHWARZER Hannes

    Sehr geehrter Karlheinz: Sie haben wohl in Biologie zuwenig aufgepasst: Beides, sowohl Schaf als auch Wolf sind Lebenwesen !!!! , genaugenommen Säugetiere, die juristisch als Sachen, Dinge betrachtet werden. Der Wolf ist sogar das ältere Nachgewiesene.

    Wenn man Ihre Aussage so interpretiert, dass das eine Leben (das eines Gutes ??) lebenswert ist, das andere nicht, na dann: Gute Nacht !

    Meines Wissen hat die Politik die Interessen aller zu vertreten und nicht nur die der Bauern, auch nicht nur die der Tierschützer. Aber davon ist man ja in Zeiten wie diesen weit entfernt, Stichwort: la famiglia.

      karlheinz

      Sg. Hannes: Mir ist klar, dass laut STGB der Wolf als auch das Schaf eine Sache ist. Es stellt sich aber die Frage, welches Tier von beiden für die Menschheit nützlicher ist. Für die Politik muss gelten, dass dafür gesorgt wird einen Schaden abzuwenden. Ohne Zweifel dürfte wohl der Verlust eines Schafes für uns Menschen einen größeren Schaden darstellen. "Ich würde empfehlen, dass man die Wölfe fangen und den Tierschützern zur Pflege übergeben soll". Dann nämlich würde bei den meisten ein Umdenken stattfinden. Es ist leicht schreien wenn man selbst kein Betroffener ist !!

      S-c-r-AT

      Wie interpretieren SIE dann die Heiligsprechung des wölfischen Lebens und die gleichzeitige Ausblendung der zahlreichen getöteten Schafe?

      Sie wünschen "Gute Nacht", weil jemand das Leben des Schafes über das des Wolfes stellen möchte (Ihre Interpretation), betreiben mit den Wolfskuschlern aber das gleiche nur in die entgegengesetzte Richtung.

      Wie ich schon mehrfach betonte: SCHIZOPHRENIE

      Lisie S.

      BINGO, so ist es.

      SCHWARZER Hannes

      @scrAT: Sinnerfassend lesen wäre schon schön, könnte man dies ! Ich habe, aber das wollten Sie ja nicht verstehen, nur gesagt: Gute Nacht, wenn ein Leben lebenswerter ist als ein anderes. ( könnte man ja von Schaf-Wolf abgekoppelt betrachten... )

      Ich spreche keinen Wolf heilig, das steht nur dem Papst zu, nicht mir. Sicherlich gibt es auch unter den Wölfen schwarze Schafe (Problem-wolf, - bär). Ich lehne nur dieses strikte schwarz/weiss Denken ab. Man ist nicht einmal bereit, über Lösungen zu diskutieren, es gibt nur eine Aussage: Der Wolf muß weg. Was kommt dann, schon mal weitergedacht ? Richtig; der nächste Wolf, das nächste Tier, das nicht dem Menschen von Nutzen ist, der nächste... ich will gar nicht weiterdenken.

    Lisie S.

    @karlheinz, was bist Du für ein Träumer, die Kugel für den Wolf ist schmerzlos, ok, Deine Meinung - woher weißt Du das???????????

      spezi

      Lisie S. Beruhige dich, das Aufregen nützt eh nichts... glaub mir, es wird sowieso mit der Kugel für den Wolf enden. Und das ist gut so.

      karlheinz

      @Lisie S., ich weiß nicht wer von uns träumt ? Ihrer Meinung nach müsste dann auch Jägerschaft abgeschafft werden, denn nach einem Treffer an einem Wild würde dies gequält worden sein ? Dem ist nicht so !! Einem schlecht getroffenen Wild stellt außerdem der Jäger zum Fangschuss nach, aber ein leidendes Schaf bekommt keine Hilfe durch die Verletzung eines Wolfes. Soviel zu meinem Traum !! Wer weiß jetzt mehr von uns beiden ????

      Lisie S.

      @karlheinz, es muß gar nichts abgeschafft werden und jeder kann seine Meinung schreiben.

      Lisie S.

      @spezi, ich bin von Natur aus ruhig und informiere Dich doch über den Wolf, dann weißt Du mehr.

    wolf_c

    "Es stellt sich aber die Frage, welches Tier von beiden für die Menschheit nützlicher ist." - - a h a - - 1)ohne wolf kein hund?? 2)und Sie wissen das??? 3)natürlich vertritt der landesrat sein rudel, fragt sich nur, auf grund welcher aspekte???