Van der Bellen besuchte Gebirgsjäger in der Lizum

Die Streitkräfte führten dem Präsidenten einen Angriff auf eine feindliche Truppe vor.

Die Übungsserie „Mountain Warrior“ gilt seit Jahren als Höhepunkt der Basisausbildung der 24er-Hochgebirgsjäger, die in Lienz und in St. Johann i. T. stationiert sind. Um die Einsatz- und Kampffähigkeit im Hochgebirge sicherzustellen, ist es wichtig, dass regelmäßig zusammen geübt wird. Deshalb wurde auch heuer die „Mountain Warrior“-Übung abgehalten.

Oberst Bernd Rott erläutert Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seiner Frau Doris Schmidauer den Ablauf des Angriffs. Fotos: ÖBH/Kurnik

Am 25. August besuchte Bundespräsident Alexander Van der Bellen in Begleitung seiner Frau Doris Schmidauer die Streitkräfte. Kommandant General Reißner, Oberst Pflügl und Tirols Militärkommandant, Brigadier Ingo Gstrein, schilderten den Oberbefehlshaber auf dem über 50 Quadratkilometer großen Übungsgelände die Lage, die Hintergründe und Leistungsdetails für den Einsatz ihrer Gebirgstruppe. Zu diesem Zweck wurde ein Angriff auf eine feindliche Gruppierung im Hochgebirge simuliert. Die angreifende Kompanie wurde durch Hubschrauber, neue Universalgeländefahrzeuge, schwere Granatwerfer und Panzerabwehrlenkwaffen unterstützt. Der Einsatz von Pyrotechnik verlieh der Gefechtsvorführung die Dramatik.

Panzerabwehrlenkwaffe im Hochgebirge – entscheidender Reichweitenvorteil.
Das Pionierbataillon 2. lieferte die Pyro-Show.
Versorgung und Abtransport von Verletzten sind im Hochgebirge besonders schwierig.

Der Bundespräsident zeigte sich beeindruckt und überreichte den Hochgebirgsjägern den sogenannten „Commander’s Coin“. Als Belohnung für die fordernde Übung genehmigte Van der Bellen den Soldaten drei Tage Sonderurlaub. Der Coin wurde erstmals unter Van der Bellen eingeführt und seither 13 Mal verliehen.

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