Philipp Hochmair mit seiner Band „Die Elektrohand Gottes“: (V.l.) Jörg Schittkowski, Philipp Hochmair, Tobias Herzz Hallbauer und Rajko Gohlke. Fotos: Stephan Brückler

Philipp Hochmair mit seiner Band „Die Elektrohand Gottes“: (V.l.) Jörg Schittkowski, Philipp Hochmair, Tobias Herzz Hallbauer und Rajko Gohlke. Fotos: Stephan Brückler

Philipp Hochmair lädt zum „Schiller Rave“ in Lienz

Der Bühnenschauspieler kommt am 6. November in den Stadtsaal. Ein Trip auf eigene Gefahr!

Mit Philipp Hochmair kommt einer der aufregendsten deutschsprachigen Bühnenschauspieler nach Lienz. 2018 feierte Hochmair einen unvergesslichen Sensationserfolg, als er kurzfristig für den erkrankten Tobias Moretti als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen einsprang und Publikum und Kritik mit seiner Performance begeisterte.

Der 1973 in Wien geborene Schauspieler absolvierte seine Ausbildung am Max Reinhardt-Seminar in Wien und am Conservatoire National Supérieur d’Art Dramatique in Paris. Bis 2016 war er Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und anschließend am Thalia Theater im Hamburg. Größere TV-Bekanntheit erlangte Hochmair als Minister Schnitzler in der österreichischen Satireserie „Die Vorstadtweiber“. Seit 2017 spielt Hochmair die Hauptrolle in der ARD/ORF Krimi-Reihe „Blind ermittelt“. 2019 gewann er für seine Darstellung des blinden Kommissars den österreichischen Fernsehpreis ROMY.

„Er schlüpft nicht nur in seine Rollen, er brennt für sie und gibt bei seinen Auftritten alles“, freut sich die Leiterin der Stadtkultur, Claudia Funder, auf den Auftritt Hochmairs in Lienz. Mit seinem „Schiller Balladen Rave“ steht er am Samstag, 6. November, ab 20.00 Uhr auf der Bühne des Stadtsaals. Er wird sich in einer aufwändigen Show 90 Minuten lang durch die Balladen des deutschen Dichterfürsten turnen und sie in die Jetzt-Zeit holen. Hochmair spricht, rezitiert und singt die „Bürgschaft“, den „Erlkönig“ oder die „Glocke“. „Es ist schwer in Worte zu fassen, was er aus diesen Texten macht, wie er kraft seiner Stimme das Wesentliche aus ihren Tiefen holt“, so Funder. Zum Spektakel wird das Ganze durch den intensiven Sound seiner Band „Die Elektrohand Gottes“.

Klassische Sprache des 19. Jahrhunderts trifft auf coole Elektro-Beats, altehrwürdige Lyrik auf hochemotionale Performance. Ein Genuss für Augen und Ohren, wenn man sich auf das schräge Sprachkunst-Konzert einlässt. Literarische Puristen werden sich wohl eher fehl am Platz fühlen. Es wird rockig, kraftvoll und laut.


Vorab ist eine Reservierung im Bürgerservicebüro/Liebburg unter der Tel. 04852/600-519 oder online auf der Website der Stadtkultur erforderlich. Die Ausgabe der reservierten Karten erfolgt an der Abendkasse.

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