Dölsach trotzt Radenthein einen Punkt ab

Unspektakuläre Punkteteilung im Römerstadion. Rapid Lienz zeigt gegen Lind auf.

Radenthein ließ am Samstag im Duell gegen Dölsach Punkte liegen. Die Kärntner fanden zunächst etwas besser ins Spiel und gingen nach 30 Minuten in Führung. Rok Baskera belohnte ein sehenswertes Solo mit dem Treffer.

Postwendend fiel der Ausgleich: Radenthein brachte eine Flanke vom linken Flügel nicht aus der Gefahrenzone, nach einem Gestocher im Strafraum versenkte Philipp Hochegger den Ball mit etwas Glück im Netz.

Die Freude der Kärntner über den Führungstreffer hielt nicht lange. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

In der zweiten Halbzeit verpassten es die Gäste entscheidend nachzusetzen, die Partie plätscherte dahin. In der Schlussphase kamen dann die Dölsacher zu einigen guten Gelegenheiten, Radenthein-Goalie Stefan Takats hielt seine Truppe aber mit mehreren Glanzparaden im Spiel und es blieb beim Unentschieden.

Philipp Hochegger (links) sicherte Dölsach mit seinem Treffer einen Punkt.

Starker Auftritt von Lienz, nächste Pleite für Matrei

Ein Remis gab es auch am Freitagabend im Dolomitenstadion. Rapid Lienz erwischte nach einigen durchwachsenen Auftritten einen besseren Tag und machte dem Titelaspiranten aus Lind das Leben schwer. Die Lebensversicherung der Grünweißen, Sven Lovric, brachte sein Team früh in Führung, ehe Lind durch den Ausgleichstreffer von Peter Stojanovic zurück ins Spiel kam. Nach dem Seitenwechsel setzten die Kärntner nach, Rene Löschnig erzielte das 1:2. Rapid steckte nicht auf und holte zum Gegenschlag aus. Sven Lovirc und Lukas Lassnig drehten die Partie, pünktlich zu Beginn der Rapid-Viertelstunde stellte das Duo die Weichen auf Sieg.

Die Kärntner machten den Heimischen aber in letzter Sekunde einen Strich durch die Rechnung, der eingewechselte Pascal Repetschnig stellte auf 3:3. Zu allem Überfluss holte sich Sven Lovric vor Spielende wegen Schiedsrichterkritik die rote Karte ab. Der Goalgetter fehlt seiner Mannschaft am kommenden Wochenende in Sachsenburg. Ein Sieg im Drautal würde den Osttirolern guttun, das Team von Martin Lovric konnte nur eines seiner neun Saisonspiele gewinnen.

Auch in Matrei wartet man sehnsüchtig auf ein Erfolgserlebnis. Die formschwachen Iseltaler hatten auch gegen den SV Seeboden keine Chance. Die 0:4-Pleite war die fünfte Niederlage in Folge. Ohne Sieg und mit nur einem Punkt auf dem Konto bleibt Matrei im Tabellenkeller. Im nächsten Spiel wartet mit Schlusslicht Ledenitzen ein schlagbarer Gegner. Ein guter Zeitpunkt, um die aktuelle Misere zu beenden.

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