48-jähriger Osttiroler ertrank bei Kajakunfall in der Isel

Der erfahrene Wildwassersportler blieb mit dem Kopf unter Wasser zwischen Felsen stecken.

Am 26. September um 13:00 Uhr kenterte ein 48-jähriger Osttiroler mit Wildwassererfahrung im Gemeindegebiet von Virgen in der Isel mit seinem Kajak und blieb mit dem Kopf unter Wasser zwischen zwei Felsblöcken stecken. Sein vorausfahrender Begleiter bemerkte den Vorfall, rannte sofort über das steinige Ufer zurück und versuchte auf den rutschigen Steinen in der starken Strömung das Boot umzudrehen, was ihm misslang. Der Gekenterte wurde von der Strömung aus dem Boot gezogen und ca 700 Meter abgetrieben, wo er von der verständigten Feuerwehr an Land gezogen werden konnte.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der anwesenden Rettung samt Notarzt begannen sofort mit Wiederbelebungsversuchen, die erfolglos blieben. Der verständigte Sprengelarzt stellte Tod durch Ertrinken fest. Im Einsatz standen die Mannschaften der FFW Virgen und Matrei, der Wasserrettung Osttirol, der Rettung, das Team des NAH sowie die Polizei. Nach Abschluss der Erhebungen wird Anzeige an die zuständigen Behörden erstattet.

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