Wenig Punkte, wenig Zuschauer – im Frühjahr muss Matrei zurück zu alter Stärke finden. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Wenig Punkte, wenig Zuschauer – im Frühjahr muss Matrei zurück zu alter Stärke finden. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Radenthein schießt Matrei in die Winterpause

Mit einem 1:6-Debakel auf eigenem Rasen endet für die Iseltaler eine bittere Hinrunde.

Osttirols Fußballvereine bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Am vergangenen Wochenende stand der letzte Spieltag in diesem Jahr an. Vor allem die Union Matrei dürfte die Winterpause herbeigesehnt haben. Rund 120 Zuschauer trotzten am Samstagabend in der Hoffnung auf ein Happy-End den frostigen Temperaturen im Tauernstadion. Einmal mehr gingen sie wie „ihre“ Kicker enttäuscht aus der Arena.

Mit der WSG Radenthein kam ein unangenehmer Gegner ins Iseltal, der die Matreier schon zum Saisonauftakt mit 4:0 abfertigte. Auch diesmal gab es gegen die Kärntner nichts zu holen. Die Matreier hielten in der Anfangsphase gut mit, man spürte den Willen der Mannschaft. Allen voran die Kaltschnäuzigkeit von Radentheins Rok Baskera machte die Bemühungen der Heimischen aber früh zunichte. In der 30. Minute erzielte er das 1:0 und bereitete wenig später den zweiten Treffer durch Jure Skafar vor. Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Miljan Urosevic auf 3:0.

Doppelpacker Rok Baskera stellte die Weichen auf Sieg.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Kärntner in Bayern-Manier: Einmal Blut geleckt, spielte sich die Truppe von Bernhard Rekelj in einen Rausch. Nach knapp einer Stunde erhöhte der starke Baskera auf 4:0. Auch Jure Skafar und Miljan Urosevic legten jeweils einen Treffer nach und so stand auf der Anzeigetafel in Matrei „0:6“.

Radenthein bejubelt den Kantersieg im Tauernstadion.

Verhaltener Jubel kam bei Julian Wolseggers Ehrentreffer in der Schlussminute auf. Für die Iseltaler war es ein Herbst zum Vergessen, in ihrer einstigen „Festung“ konnten die Matreier seit über einem Jahr nicht mehr gewinnen. Im Frühjahr braucht es schleunigst eine Trendwende, um den Abstiegsplätzen zu entkommen. Frei nach Lothar Matthäus: „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.“

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