Daumen hoch, Zertifikat in der Tasche. Obwohl sie erfahrene Praktiker sind, haben die Liebherr-Teamleiter viel dazugelernt. Foto: Liebherr

Daumen hoch, Zertifikat in der Tasche. Obwohl sie erfahrene Praktiker sind, haben die Liebherr-Teamleiter viel dazugelernt. Foto: Liebherr

Führungskräfte bei Liebherr nun mit ISO-Zertifikat

Wer ein Team leitet, braucht auch für diese Aufgabe das richtige Handwerkszeug.

Beim größten Arbeitgeber Osttirols, der Liebherr Hausgeräte GmbH in Lienz/Peggetz sind über hundert Groupleader sowie 15 Foremen/Team Leader nach einem 16 Monate dauernden Führungskräfte-Training nun ISO-zertifiziert. Die Ausbildung wurde von der Firma ISO-Leadership durchgeführt und am 15. November mit der ISO/IEC7024 Zertifizierungsprüfung abgeschlossen.

16 Monate dauerte der Weg zum ISO-Zertifikat für die Gruppenleiter und Vorarbeiter bei Liebherr Lienz. Foto: Liebherr

Mit dieser Ausbildungsinitiative will Liebherr einen einheitlichen Wissensstand auf allen Führungsebenen sicherstellen und den Teilnehmer:innen die Grundlagen vermitteln, die sie für die Weiterentwicklung ihrer Teams und Mitarbeiter:innen benötigen. „Wir haben hohe Ansprüche bezüglich Führungsverhalten, Selbstmanagement, Moderationsfähigkeit, Vorbildfunktion, Feedbackkultur und vielem mehr und müssen daher unseren Führungskräften auch das nötige Handwerkszeug dafür an die Hand geben“, erklärt Produktionsleiter Andreas Buchner in einer Medienaussendung.

Martin Trutschnig, Foreman Manufacturing Appliances, beschreibt seine Erfahrung in den Workshops als in vielerlei Hinsicht herausfordernd: „Neben der zeitlichen Komponente war vor allem die Umsetzung einer Praxisarbeit im eigenen Wirkungsbereich für viele von uns erfahrenen Führungskräften neues Terrain. Die externe Expertise hat uns dabei nicht nur neue Blickwinkel ermöglicht, sondern auch in der strukturierten Abarbeitung von Projekten weiterentwickelt und als Team gestärkt.“

Als weiterführende Maßnahme zu den ausgearbeiteten Projektarbeiten der Groupleader wurde nun ein Zyklus zur laufenden Bearbeitung und Berichterstattung von CI-Projekten (Continuous Improvement) gestartet. Als Resultat dieser Maßnahme erhofft man sich bei Liebherr eine signifikante Steigerung der in Führungsaufgaben investierten Zeit. Dies werde sich nachhaltig auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen und das Unternehmensklima auswirken, unterstreicht die Firmenleitung.

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4 Postings bisher
multi 1

Viele Häuptlinge zuwenig Indianer, das Problem der Großkonzerne

alex

@ Zahlen lügen nicht: Kann dir nicht zustimmen! Bei Liebherr Lienz wurden z.B. einige Bulgaren vom Liebherrwerk Bulgarien nach Osttirol bestellt, weil es eben im Moment schwer ist, fähiges Personal zu bekommen, und weil eben NICHT jeder genommen wird, der daherkommt! Die Bulgaren sind voll motiviert und qualifiziert!

Zahlen-lügen-nicht..

Wer ein Team leitet, braucht in erster Linie ein Team. Es wird immer schwerer gute Leute zu finden. Früher konnten die Firmen aus dem vollen schöpfen, heute nehmen sie beinahe jeden der daher kommt.