Sandi Lovric verzaubert Lugano mit Freistoßtor

Der Osttiroler erzielt sein erstes Saisontor, das für die Bianconeri nicht zum Sieg reicht.

Werbung in eigener Sache betrieb am kalten Mittwochabend in Bern der Osttiroler Fußball-Export Sandi Lovric. Das Überraschungsteam aus Lugano, in dem der ehemalige Jugendkicker von Rapid Lienz gesetzt ist und im Mittelfeld die Fäden zieht, gastierte am 1. Dezember beim formschwachen Schweizer Meister.

Die „Young Boys“ aus Bern hätten das Duell gegen Lugano gerne verschoben, um sich besser auf das entscheidende Gruppenspiel in der Champions League gegen Cristiano Ronaldo und Co. vorbereiten zu können. Den eidgenössischen Verband konnten die Berner für ihr Vorhaben nicht begeistern und so rollte der Ball um 20.30 Uhr im Stade de Suisse.

Breites Grinsen bei Sandi Lovric nach seinem Hammer in den Winkel. Žan Celar gratuliert. Foto: FC Lugano

Auch gegen Lugano stockte der Motor des Meisters in der ersten Halbzeit. Die Berner führten zwar die feinere Klinge und dominierten die Partie, dennoch waren es die Bianconeri aus dem Tessin, die in Führung gingen. In der 27. Minute entschied der Schiedsrichter in aussichtsreicher Position auf Freistoß für Lugano.

Sandi Lovric schnappte sich die Kugel, senkte den Kopf und schnaufte durch. Augenblicke später schlug der Ball im Kreuzeck ein. Der Osttiroler zirkelte das Leder gefühlvoll in die Maschen – Prädikat Traumtor! Diesen Treffer wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

So schön Lovrics erstes Saisontor auch war, am Ende standen die Gäste mit leeren Händen da. Nach zuletzt vier Siegen in Serie gab Lugano die Führung gegen Bern aus der Hand. Die Tessiner zogen sich in der zweiten Halbzeit (zu) weit zurück, der Meister drehte die Partie und siegte mit 3:1. In der Tabelle bleiben Lovric und seine Bianconeri vor Bern und liegen mit 26 Punkten aus 15 Spielen auf dem starken dritten Platz.

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