Eine Erzählung über den Sinn des Lebens

Audio: Daniela Gander liest aus John Streleckys „Cafè am Rande der Welt“.

John Strelecky wurde 1969 in Chicago geboren. Der erfolgreiche Autor ist bekannt für sein Konzept „The Big Five for Life“.

Nach dem College arbeitete Strelecky fünf Jahre lang als Strategieberater für unterschiedliche Unternehmen. Er begann sich in dieser Zeit zu fragen, ob er nicht mehr von seinem Leben erwarten dürfte, als täglich zehn bis zwölf Stunden zu arbeiten und nach einer Beförderung zu streben, die dann einen zwölf bis vierzehn Stunden langen Arbeitstag zur Folge haben würde.

Daraufhin löste er 2002 seinen kompletten Hausstand auf und reiste mit seiner Frau Xin neun Monate lang um die Welt. Diese Erfahrung veränderte seine Sicht auf das Leben nachhaltig und so schrieb Strelecky nach seiner Rückkehr innerhalb von drei Wochen sein erstes Buch – „Das Cafè am Rande der Welt“. Er veröffentlichte es zunächst im Selbstverlag, 2005 schaffte das Werk den Sprung in die amerikanischen Bestsellerlisten.

John Strelecky. Foto: Danberg und Danberg, 2017, Creative Commons-Lizenz

Die deutsche Erstausgabe von „Das Café am Rande der Welt“ wurde 2007 bei „dtv“ veröffentlicht. Sein Buch ist eines der erfolgreichsten Sachbücher der 2010er-Jahre. Es stand von Juli 2015 bis Ende 2018 fast durchgehend an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste im Bereich Taschenbuch-Sachbuch und war zu dieser Zeit das meistverkaufte Buch im deutschen Sprachraum. In seinem 2007 veröffentlichten zweiten Buch mit dem Titel „Life Safari“ oder „Safari des Lebens“ beschreibt Strelecky zum ersten Mal die Philosophie hinter seinem Konzept „Big Five for Life“.

Die persönlichen Lebensziele bzw. die wichtigsten Dinge, die eine Person in ihrem Leben tun und erleben möchte, zählt der Autor auf – angelehnt an die fünf großen Tiere einer Afrika-Safari (Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn, Elefant). Es geht darum, seine persönlichen Lebensziele zu definieren, was insgesamt zu einem achtsameren Umgang mit sich selbst und seinen eigenen Ressourcen und Bedürfnissen führen soll. Die Lebenszeit soll als Glück empfunden werden. Streleckys „Big Five“ wurden weltberühmt. Er rief außerdem ein gemeinnütziges Projekt ins Leben, um jungen Menschen während der Schulzeit Zukunftsperspektiven und ihre persönlichen „Big Five“ aufzuzeigen.


Die Lesereihe „Unerwartete Begegnungen“ wird vom Literaturkreis der Stadtbücherei Lienz realisiert, dessen Mitglieder die Texte ausgewählt und selbst eingelesen haben. Ursprünglich waren adventliche Lesungen in der Bücherei geplant, die aber der Pandemie zum Opfer fielen. 

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