Kärntner Skigebiet Innerkrems pleite

30 Gläubiger sind betroffen. Sanierungsplan sieht Vermietung der Anlagen vor.

Das Kärntner Skigebiet Innerkrems ist insolvent. Der Betreiber der Skilift- und Bergbahnen, „Antares Star Bergbahnen GmbH“ aus Kremsbrücke (Bezirk Spittal an der Drau), muss sich einem Sanierungsverfahren mit Eigenverantwortung am Landesgericht Klagenfurt stellen. Laut einer Aussendung des KSV1870 stehen Passiva von 2,04 Mio. Euro Aktiva von 1,64 Mio. Aktiva gegenüber. 30 Gläubiger sind betroffen. Der Sanierungsplan sieht 30 Prozent in 24 Monaten nach Annahme vor.

Das Skigebiet war schon in den vergangenen Jahren immer wieder durch Unstimmigkeiten zwischen Gesellschaftern und Geschäftsführung, finanzielle Engpässe und drohende Schließung in den Schlagzeilen. Unter anderem wird der Bau einer rennsporttauglichen Beschneiungsanlage hinterfragt, deren Finanzierung immer wieder Fragen aufwarf. 

Die Erfordernis des Sanierungsplanes soll durch die Vermietung der Anlagen an die Innerkremser Seilbahnengesellschaft m.b.H. & Co KG aufgebracht werden. Inwieweit dies erfüllt werden kann, hängt aber vom Ausgang eines weiteren Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung ab, wie der KSV auf APA-Nachfrage mitteilte. Denn auch die Innerkremser Seilbahnengesellschaft werde einen Antrag darauf einbringen. Diese hatte 2015 bereits ein Sanierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen.

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